Krankenhaus in Hennigsdorf: Menschenkette gegen Schließung – alle Infos zur Demo

Das Krankenhaus Hennigsdorf ist ein Standort der Oberhavel Kliniken GmbH. Doch wie lange noch? Die stationäre Versorgung soll eingestellt werden. Es regt sich Widerstand.
Dörte Krohn- Oberhavel Kliniken erwägen Schließung des Krankenhauses Hennigsdorf, Protest geplant.
- Am 30. März Menschenkette von der Innenstadt bis zum Krankenhaus als Widerstand.
- Stadtverordnete und Bürger setzen sich gegen die Schließungspläne ein.
- Landrat Alexander Tönnies und Geschäftsführer Detlef Troppens kündigten Pläne an.
- Kreistag berät im April 2025 über das Thema.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wird am Krankenhaus-Standort Hennigsdorf die stationäre Versorgung eingestellt? Gleichlautende Pläne werden in der Stadt kritisch betrachtet. Der Kreistag wird sich im April 2025 mit dem Thema beschäftigen. Vorher wollen Bürger auf die Straße gehen. Die geplante Schließung sorgt für Protest.
In einem Zeitraum von fünf bis sieben Jahren soll es am Standort in Hennigsdorf keine stationäre Versorgung mehr geben. Diese Ankündigung von Landrat Alexander Tönnies und Klinik-Geschäftsführer Detlef Troppens sorgt seit der Bekanntgabe am 11. Februar für Entsetzen. Die Stadtverordneten laufen Sturm, eine Petition ist im Umlauf.
Protest in Hennigsdorf – Reaktion auf die Schließungspläne
Nach der stadtweiten Petition und dem offenen Brief der Hennigsdorfer Stadtverordnetenversammlung an den Kreistag, den Aufsichtsrat der Oberhavel Kliniken GmbH und Mitarbeitenden der Einrichtung formiert sich nun weiterer Widerstand gegen die Schließungspläne für das Krankenhaus in Hennigsdorf.
„Am 30. März soll eine Menschenkette von der Innenstadt bis zum Krankenhaus ein starkes und unübersehbares Zeichen für den Erhalt des Standortes setzen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung, die am Montag (10. März) versendet wurde.
Aufgerufen sind Vereine, Institutionen, Firmen, soziale Einrichtungen, Nachbarkommunen „und alle, denen das Krankenhaus, das seit mehr als 70 Jahren fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung der Stadt ist, am Herzen liegt“. Der Kreativität der Protest-Bekundungen seien dabei keine Grenzen gesetzt.
Protest gegen Krankenhaus-Schließung in Hennigsdorf
Am 30. März sollen sich Teilnehmer Punkt 14 Uhr entlang der Strecke vom Havelplatz, über die Fontanestraße und Marwitzer Straße bis hin zum Krankenhaus in die Menschenkette einreihen. „Mit Plakaten, Musik oder anderen Aktionen soll der Protest an der Strecke laut hör- und sichtbar werden.“
In dem Aufruf heißt es, das Hennigsdorfer Krankenhaus müsse als stabiler Anker der stationären Medizin in der Region erhalten bleiben. Bei der wohnortnahen Gesundheitsversorgung im Süden Oberhavels dürfe es keine Abstriche geben. Die hier mit Millioneninvestitionen geschaffene ärztliche Infrastruktur, wie OP-Säle und Fachabteilungen, seien unverzichtbar und würden auch in der Zukunft dringend gebraucht – ob von älteren Menschen oder allen, die auf Hilfe angewiesen sind.


