Drachenbootcup Königs Wusterhausen: Die besten Bilder vom Event am Strandbad 2026

Die Titelverteidiger aus Königs Wusterhausen beim Drachenbootcup. Sie haben in den letzten Jahren zwar nicht das Rennen gewonnen, aber den Preis für das kreativste Kostüm!
Till Eichenauer- Drachenbootcup in Königs Wusterhausen: rasante Rennen und volle Ufer am Strandbad Neue Mühle.
- 49 Teams mit je 20 Personen traten an, Starts alle neun Minuten – dazu rund 800 Besucher.
- Kostüm-Highlights: Pink Paddler aus Berlin „paddeln gegen Brustkrebs“, Heavy-Metal-Team mit Lametta.
- Teams kamen u. a. aus Rostock, Dresden, Dessau, Senftenberg, Fürstenwalde sowie aus Stettin.
- Problem bleibt die Parksituation mit Strafzetteln, doch es gab dieses Jahr weniger Beschwerden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Ruderer in den schmalen Booten stechen mit den Paddeln tief ins Wasser und werfen sich mit dem ganzen Oberkörper nach hinten. Alle im gleichen Takt zum Schlag der Trommler. Die Boote gleiten so schnell in Richtung Ziellinie.
Am Ufer des Strandbads Neue Mühle in Königs Wusterhausen stehen hunderte Besucher und schauen den Sportlern bei den Rennen des 24. Drachenbootcups zu. Und es gibt viel zu sehen: Während der Durchläufe gibt es alle neun Minuten einen Start.
„Wir haben heute 49 Teams hier. In jedem Team sind 20 Personen – das sind knapp tausend Teilnehmer“, sagt Fabian Viehrig, Rennleiter des Cups. Dazu kämen noch 800 Besucher, schätzt er. Das Strandbad ist gut besucht, aber nicht überfüllt an diesem Samstagnachmittag (9.5.). Die meisten der Ruderteams haben ein Pavillon aufgebaut. Dazwischen gibt es Bier und Bratwürste.
Der Drachenbootcup in Königs Wusterhausen in der Bildergalerie
Hier sind die 15 schönsten Bilder des Tages in einer Bildergalerie zum Durchklicken:
Die meisten Gruppen haben sich speziell für das Event Trikots drucken lassen. Eine Gruppe von Frauen in rosa T-Shirts fällt auf. Sie stehen im Kreis und heizen sich für das kommende Rennen gegenseitig ein. „Wir sind die Pink Paddler aus Berlin. Wir paddeln gegen Brustkrebs!“ Alle Frauen im Team seien von der Krankheit betroffen, sagt Bettina Kütter, die die Gruppe vor vier Jahren gegründet hat. „Ich fahre bald mit zehn von unseren Frauen zur Drachenboot-Weltmeisterschaft nach Taiwan.“
Eine andere Gruppe aus Königs Wusterhausen hat sich ebenfalls Gedanken um das Outfit gemacht. Alle tragen silberne Lametta-Perücken und Shirts im Heavy-Metal-Look. „Wir sind jetzt zum fünften Mal dabei – und dreimal haben wir schon den Kreativ-Preis für das beste Kostüm gewonnen“, sagt Carsten Wunderlich aus Neue Mühle. Sein lustiges Team kommt aus den Ortsteilen von Königs Wusterhausen.
Teams aus ganz Deutschland und Polen beim Drachenbootcup
Aber auch aus der Ferne kommen Menschen, um in Königs Wusterhausen zu rudern. „Aus Rostock, Dresden, Dessau, Senftenberg und Fürstenwalde sind Teams da“, zählt Rennleiter Fabian Viehrig auf. Und sogar ein Team aus Stettin in Polen sei angereist.
Eins der Teams am heutigen Tag besteht nur aus Mitarbeitern der Stadt. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek kam persönlich vorbei, um sich von der Leistung zu überzeugen – steigt aber selbst an diesem Tag nicht ins Boot: „Ich habe aber das Startgeld bezahlt“, sagt sie. Mit dabei seien Feuerwehrleute, IT-Mitarbeitende, Kita-Beschäftigte und Kollegen aus der Verwaltung.
Die Verwaltung des Mega-Sport-Events in Neue Mühle unterliegt an diesem Tag aber Manuela Wendisch vom Wassersportverein Königs Wusterhausen e.V., der das Event organisiert: „Es läuft hier alles wirklich gut. Die Teams sind ganz entspannt, und man merkt, dass sich das über die Jahre super eingespielt hat.“ Kein Wunder – seit 2001 gibt es den Drachenbootcup in Königs Wusterhausen, mit einer Corona-Ausnahme jedes Jahr.
Lediglich einen Wermutstropfen gibt es auch 2026 wieder: die Parksituation vor Ort. Für die Autos der vielen Besucher und Teilnehmer gibt es nicht genug Platz. Viele parken im Halteverbot oder auf dem Grünstreifen und bekommen dann vom Ordnungsamt einen Strafzettel. „Manche zahlen 55 Euro – das ist natürlich dann schon eine Ansage“, sagt Wendisch.
Auch die Bürgermeisterin kennt das Problem mittlerweile. Man müsse aber beide Seiten betrachten, so Michaela Wiezorek: „Es gibt auch Anlieger, die fragen, ob das Ordnungsamt vorbeikommt, wenn viele in der Nachbarschaft wild parken.“ Das Ordnungsamt müsse seine Arbeit machen. Aber sowohl Veranstalter als auch Bürgermeisterin sind sich einig: In diesem Jahr gebe es bereits weniger Probleme mit dem Parken. Die zusätzlichen Parkangebote an die Teams und wohl auch die Strafzettel der letzten Jahre zeigen Wirkung.
Die Stimmung im Strandbad ist in jedem Fall gut. Und bis zum Abend gibt es beim Drachenbootcup eine Vielzahl an Wettkämpfen zu gewinnen. Das letzte Rennen an diesem Tag startet nach 18 Uhr. Die Party der Teilnehmer geht noch bis Mitternacht. Wer die Ergebnisse sehen will, kann am Abend ab dem auf der Webseite des Wassersportvereins Königs Wusterhausen e.V. nachschauen.















