Friedhof in Königs Wusterhausen
: Schädel gefunden, Auflösung des Falls überrascht

Am Wochenende war auf einem Friedhof in Königs Wusterhausen ein in Alufolie gewickelter Schädel gefunden worden. Der zweite Fund dieser Art in kurzer Zeit. Jetzt rudert die Polizei zurück.
Von
Till Eichenauer
Königs Wusterhausen
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Trauer in Kremmen: Ein Mann verliert seine Frau, die Kinder ihre Mutter. Wie geht die Familie mit dem Verlust um? Dennis Jaenisch berichtet über die schweste Zeit seines Lebens. (Symbolfoto)

ARCHIV - 30.10.2019, Baden-Württemberg, Freiburg: Eine Engelsfigur steht neben einem Grab auf dem Friedhof im Stadtteil St. Georgen. (zu dpa «Volksbund ruft vor Volkstrauertag zur Hilfe aus der Gesellschaft auf») Foto: Patrick Seeger/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf einem Friedhof in Königs Wusterhausen ist ein Schädel gefunden worden. Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung überrascht. (Symbolfoto)

Patrick Seeger/dpa
  • Auf einem Friedhof in Königs Wusterhausen wurde ein vermeintlicher Schädel entdeckt.
  • Die Polizei sicherte den Fundort, da menschliche Überreste zunächst nicht ausgeschlossen waren.
  • Rechtsmedizin klärte den Fall am Wochenende – der Knochen stammte von einer Ziege.
  • Der Kopf lag auf einem von Wildtieren aufgewühlten Grab und war teils in Alufolie eingewickelt.
  • Die Polizei meldete den Befund über die Direktion Süd in Cottbus am Montag.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Am Freitagnachmittag (23.10.) riefen Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Polizei auf den Friedhof in der Potsdamer Straße in Königs Wusterhausen. Der Grund war eine grausige Entdeckung: Die Beamten fanden dort einen Schädel, eingewickelt in Aluminiumfolie. Ausgegraben wurde dieser wohl durch Wildtiere, wie die Polizei mitteilte. Zunächst ging man davon aus, dass es sich um einen menschlichen Schädel handelt.

Daher wurden laut Polizei umgehend Kriminaltechniker bestellt, der Fundort gesichert und nach weiteren Spuren gesucht. Der Schädel wurde in der Zwischenzeit in die Rechtsmedizin gebracht und dort untersucht. Nach dem Wochenende ist jedoch klar: Der Schädel stammt nicht von einem Menschen, sondern von einer Ziege.

Auf Nachfrage erklärte eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd in Cottbus, dass der Schädel mutmaßlich von Wildtieren so sehr beschädigt wurde, dass man ihn nicht unmittelbar als Ziegenschädel erkennen konnte. Wie der Schädel und die Wildtiere auf den Friedhof gelangt waren, sei aber unklar, so die Sprecherin.

Der Fall erinnert an einen weiteren Schädelfund in Königs Wusterhausen. Anfang September hatten Polizisten auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen am Straßenrand tatsächlich einen menschlichen Schädel gefunden. Laut Untersuchungen soll dieser von einem etwa 90 Jahre alten Mann stammen, der bereits vor 20 bis 30 Jahren gestorben sein soll. Zu diesem Fall dauern die Ermittlungen laut Polizei noch an und es wird nach wie vor um Hinweise auf den Ursprung des Schädels gebeten.