Glatteis in Königs Wusterhausen: Anliegerstraßen ungestreut, wann sich das ändert

In der Bahnhofsstraße ist bereits gestreut, aber noch nicht in allen Anliegerstraßen. Wann sich das ändert.
Marlene Wetzel- Ausnahmezustand in Königs Wusterhausen wegen Glatteis ausgerufen.
- Zusätzlicher Winterdienst, aber zunächst fehlte Streugut.
- Erste Splitt-Ladung am Freitag, 30. Januar, geliefert; Samstag zwei Drittel gestreut.
- Zweite Ladung am Montag (2.2.); Dienstag (3.2.) Rest der Anliegerstraßen gestreut.
- Gehwege bleiben Verantwortung der Anlieger; Klinikum meldet mehr Verletzungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Winter ist aktuell eine echte Herausforderung: Jeder Gang vor die Tür wird zu einer Schlitterpartie. Dementsprechend häufen sich witterungsbedingte Verletzungen im Klinikum Dahme Spreewald Achenbach Krankenhaus, wie Pressesprecher Benjamin Seidemann mitteilt.
Deshalb hatte Bürgermeisterin Michaela Wiezorek „zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit“ den Ausnahmezustand ausgerufen und den zusätzlichen Winterdienst ausgelöst. Gemeinsam mit dem städtischen Betriebshof wurde entschieden, auch auf den Fahrbahnen der Anliegerstraßen zu streuen.
Nicht genügend Streugut in Königs Wusterhausen vorrätig
Dabei fehlte eine entscheidende Sache: ausreichend Streugut. Am Freitag, 30. Januar, hieß es auf der Website, „der Städtische Betriebshof bemüht sich derzeit um die Beschaffung der entsprechenden Mengen an Splitt und Streusalz. Die eingelagerten Vorräte werden für den Winterdienst auf den Straßen der Gruppen 2 bis 5 benötigt, die laut Straßenreinigungssatzung in den Zuständigkeitsbereich der Stadt fallen. Da die Anliegerstraßen laut Satzung normalerweise nicht von der Stadt winterdienstlich behandelt werden, ist eine zusätzliche Beschaffung von Streugut erforderlich.“
Die Stadtverwaltung hatte um Verständnis gebeten, dass der Winterdienst auf den Anliegerstraßen nur schrittweise erfolgen kann. Stadtsprecherin Katrin Kunipatz teilt am Montag, 2. Februar, mit, dass bereits am Freitag, 30. Januar, die erste Ladung Splitt geliefert wurde, sodass am darauffolgenden Samstag in rund zwei Dritteln der Anliegerstraßen gestreut wurde.
Am Montag (2.2.) wurde nun die zweite Ladung Splitt geliefert und am Dienstag (3.2.) auf den verbliebenen Teilen der Anliegerstraßen verteilt. Die Gehwege bzw. der Weg am Straßenrand für die Fußgängerinnen und Fußgänger bleiben in der Verantwortung der Anlieger.

