Großeinsatz in Mittenwalde
: Gefährliche Flüssigkeit in Paketzentrum, drei Verletzte

UPDATE 16 Uhr: In einem Paketzentrum in Mittenwalde in der Nähe von Königs Wusterhausen ist eine gefährliche Flüssigkeit ausgelaufen. Was bekannt ist.
Von
Maria Häußler
Mittenwalde
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Paketzentrum von DPD: PRODUKTION - 05.02.2025, Nordrhein-Westfalen, Erftstadt: Ein Mitarbeiter des Paketdienstleisters DPD räumt auf dem Gelände des Paketzentrums Pakete aus einem Lkw. Deutschlands Paketbranche hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Sendungen verschickt als zuvor. (zu dpa: «Deutlich mehr Pakete unterwegs») Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In einem Logistikzentrum in Mittenwalde bei Königs Wusterhausen trat ein Gefahrstoff aus. Dabei wurden mehrere Personen verletzt.

Rolf Vennenbernd/dpa
  • Gefahrstoff tritt in DPD-Depot in Mittenwalde bei Königs Wusterhausen aus
  • Drei Verletzte, ob Mitarbeitende betroffen sind, ist unklar
  • Notruf um 9.46, Einsatz läuft mit 60 Kräften bis voraussichtlich 15.30
  • Stoff wird neutralisiert, laut Leitstelle keine Gefahr für Bevölkerung
  • Feuerwehren aus mehreren Orten, Einsatzort: Eichenweg 3

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem Logistikzentrum in Mittenwalde in der Nähe von Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme Spreewald) sind drei Personen verletzt worden. Ob es sich um Mitarbeiter handelt, war noch nicht bekannt.

Laut eines Sprechers der Leitstelle Lausitz ist es am Dienstag (10.3.) zu einem Austritt geringer Mengen eines gefährlichen Stoffes gekommen. Der Notruf ging um 9.46 Uhr ein.

Feuerwehr und Rettungskräfte sind vor Ort, 60 Einsatzkräfte seien im Einsatz gewesen. Der Einsatz ist inzwischen beendet. „Der gefährliche Stoff wird neutralisiert. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht“, teilte der Sprecher mit. Einsatzort ist am Eichenweg 3, dort betreibt der Paketzusteller DPD ein Depot.

Feuerwehren aus Königs Wusterhausen und Umgebung im Einsatz

„Gefahrstoff“ sei immer ein heikles Thema, erklärt er auf die Frage, warum so viele Feuerwehrkräfte vor Ort sind. „Da werden immer viele Kräfte benötigt.“ Er wisse zwar nicht, ob sie in diesem Fall unter Vollschutz arbeiten, falls doch, könne man sie nicht lange einsetzen. „Die Pressluftatmer sind ruckzuck leer und es ist auch sehr kraftaufwendig.“ Deshalb müssten die Leute dann schnell ausgetauscht werden.

Auch der Landkreis LDS gab zu dem Einsatz eine Mitteilung heraus, in der darüber hinaus aber keine Details genannt wurden.

Die Feuerwehren aus Mittenwalde, Gallun, Töpchin, Zeuthen, Bestensee, Zeesen, Senzig, Königs Wusterhausen und Schulzendorf wurden zum Einsatzort gerufen.

Eine Anfrage zu dem Vorfall bei DPD läuft.

Dieser Text wird fortlaufend aktualisiert.