Sperrung in Eichwalde
: Kreuzung am Netto jetzt dicht – so geht die Umleitung

Auf der L401 zwischen Zeuthen, Eichwalde und Berlin ist die Sperrung wegen Bauarbeiten nun erweitert worden. Was Anwohner und Pendler wissen müssen.
Von
Christian Heinig
Eichwalde
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Auf der L401 zwischen Zeuthen, Eichwalde und Berlin ist die Sperrung wegen Bauarbeiten nun erweitert worden.

Auf der L401 zwischen Eichwalde und Berlin-Schmöckwitz ist die Sperrung wegen Bauarbeiten erweitert worden. Betroffen ist auch der Netto-Markt.

Christian Heinig
  • Bauarbeiten auf der L401 bei Eichwalde sorgen für erweiterte Sperrungen.
  • Betroffen sind Schmöckwitzer Straße und Zufahrt zum Netto-Markt.
  • Pendler und Anwohner müssen neue Umleitungen nutzen.
  • Bauende für September 2025 geplant, aber Klage des Nabu verzögert Folgearbeiten.
  • Alternative Umleitungsstrecken über B179 und L400 ausgeschildert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schlechte Nachricht für Pendler und Anwohner der Gemeinden Eichwalde und Zeuthen im Landkreis Dahme-Spreewald: Sie müssen sich wegen der Baustelle auf der Durchgangsstraße L401 in Richtung Berlin auf zusätzliche Einschränkungen einstellen. Grund ist der Start des zweiten Bauabschnitts.

Dieser sieht neben der Sperrung der Zeuthener Straße auch eine Teil-Sperrung der Schmöckwitzer Straße vor, die bislang von ortskundigen Autofahrern als Umfahrung genutzt wurde. Damit ist vorerst Schluss. Nur Busse und direkte Anlieger haben hier noch freie Fahrt.

Sperrung in Eichwalde: Kreuzung Schmöckwitzer Straße dicht

Der betroffene Bereich erstreckt sich von der Schmöckwitzer Straße bis zur Landesgrenze Berlin, teilt die Gemeinde Eichwalde am Donnerstag (15.5.) mit. Damit verbunden ist nicht nur eine Vollsperrung des Kreuzungsbereiches Schmöckwitzer Straße / Zeuthener Straße, sondern auch der Lindenstraße / Zeuthener Straße. Schmöckwitzer Straße und Lindenstraße werden demnach zur Sackgasse. Laut Gemeinde ist die Zufahrt nach Eichwalde aus Richtung Berlin-Schmöckwitz während der Bauzeit ausschließlich über die Godbersenstraße möglich.

L401: Sperrung in Eichwalde

Sperrung: Wer aus Berlin-Schmöckwitz kommt und nach Eichwalde, Zeuthen oder Schulzendorf will, kann nun nur noch die Godbersenstraße (rechts) nutzen. Vorsicht: Kopfsteinpflaster.

Christian Heinig

Vorsicht Autofahrer: Dabei handelt es sich um eine Kopfsteinpflaster-Straße mit zahlreichen Unebenheiten. Es gilt Tempo 20. Wer ein tiefergelegtes Fahrzeug fährt, sollte den Bereich vermutlich besser meiden.

Sperrung in Eichwalde: Die Schmöckwitzer Straße ist jetzt ebenfalls dicht.

Sperrung in Eichwalde: Die Schmöckwitzer Straße ist jetzt ebenfalls dicht. Anwohner und Ortskundige nutzen zur Umfahrung nun die Grenzstraße und Godbersenstraße.

Christian Heinig

Auch die Zufahrt zum Netto-Markt, der sich direkt am Kreuzungsbereich Schmöckwitzer Straße befindet, ist durch die Erweiterung der Baustelle nun erheblich eingeschränkt. Erreichbar ist er nach Gemeinde-Angaben nur noch aus südlicher Richtung über die Lindenstraße.

Das Eichwalder Rathaus weist zudem drauf hin, dass die Sperrung des ersten Bauabschnittes ab der Friedenstraße sowie angrenzender Gemeindestraßen weiterhin bestehen bleibe.

L401 in Eichwalde – Bauende für September geplant

Der Ausbau der L401 ist ein Projekt des Landesbetriebes Straßenwesen. Die Bauarbeiten laufen seit acht Monaten. Spätestens im September 2025 soll die Trasse, die als wichtige Pendler-Achse in Richtung Berlin gilt, fertig sein. Im Anschluss sollte es eigentlich direkt auf Zeuthener Seite (Seestraße) weitergehen. Eine Klage des Nabu wegen der geplanten Abholzung mehrerer Bäume entlang der Landesstraße sorgt hier allerdings für eine erhebliche Verzögerung.

Der Landesbetrieb hatte wegen der Bauarbeiten in Eichwalde eine weiterräumige Umleitung ausgeschildert – aus Königs Wusterhausen kommend wahlweise über die Bundesstraße B179 und L400 oder über die Luckenwalder Straße, L40, L30 und L301 nach Grünau.

Vielen ist der Zeitaufwand dafür aber zu groß. Sie nutzen als Umfahrung stattdessen Anliegerstraßen in Eichwalde, um sich an der Sperrung in Richtung Berlin vorbeizuschlängeln. Dies hatte zum Teil für Ärger bei Anwohnern gesorgt. In der Folge wurden an einigen Stellen Schilder mit Durchfahrtsverboten aufgestellt.