Sperrung in Königs Wusterhausen: Demo sorgt für Probleme im Verkehr – wo gesperrt ist

Start am Bahnhof Königs Wusterhausen: Am Samstag, 22. März, wird hier der Treffpunkt für die geplante Demo sein, die mitten durch die Stadt führen wird.
Christian Heinig- Am Samstag, 22. März, wird in Königs Wusterhausen eine Demo stattfinden.
- Zwischen 14 und 20 Uhr gibt es Sperrungen und Verkehrsprobleme.
- Start ist am Bahnhofsvorplatz, die Route führt durch die Stadt.
- Organisator Tamir Al-Abadi erwartet etwa 400 Teilnehmer.
- Die Demo ist parteilos; Parteifahnen und Plakate sind unerwünscht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Samstag, 22. März, sind bundesweit mehrere Demonstrationen geplant. Unter dem Motto „Gemeinsam für Deutschland“ sollen gleichzeitig in 16 Städten aller 16 Bundesländer Protestmärsche stattfinden. Im Land Brandenburg wurde die Stadt Königs Wusterhausen für die Demo ausgewählt.
Zwischen 14 Uhr und 20 Uhr kann es deshalb im gesamten Stadtgebiet zu Verkehrsproblemen kommen. Ines Filohn, Polizeisprecherin der Direktion Süd in Cottbus, bestätigt gegenüber MOZ.de, dass es am Samstag eine ordnungsgemäß angemeldete Demo in Königs Wusterhausen geben wird.
Königs Wusterhausen: Protestmarsch sorgt für Sperrungen
Laut Programm des Organisators in Königs Wusterhausen wird der Starttreffpunkt um 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz sein. Gegen 14.15 Uhr setzt sich der Zug dann zu einem drei, beziehungsweise fünf Kilometer langen Marsch durch die Stadt in Bewegung.
Dieser führt über die Bahnhofstraße, Karl-Marx-Straße, Cottbuser- und Berthold-Brecht-Straße in das Wohngebiet nahe des Fontanecenters. Von dort aus geht es über die Luckenwalder Straße zurück Richtung Schlossstraße zur Abschlusskundgebung am Kirchplatz.
Bis etwa 20 Uhr ist die Veranstaltung dort geplant. Laut Polizeisprecherin Ines Filohn rechnet der Veranstalter mit etwa 400 Personen, die sich an dem Protestmarsch durch die Stadt Königs Wusterhausen beteiligen werden. Unklar ist noch, wer genau am Samstag auf die Straße gehen wird. Laut dem in den sozialen Medien verbreiteten Flyer soll die Veranstaltung komplett parteilos sein.
Demo in Königs Wusterhausen – wer dahinter steckt
Veranstaltet wird der Aufzug von Tamir Al-Abadi. Er ist in Sachen Demonstrationen in Königs Wusterhausen kein unbeschriebenes Blatt. Seit der Corona-Pandemie hat der ehemalige Direktor der Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg die Montagsspaziergänge in KW initiiert und organisiert.
„Wir gehen für die Themen auf die Straße, die die Menschen momentan bewegen", sagt er im Gespräch mit MOZ.de. Dabei nennt er die Wirtschaft, flächendeckende Grenzkontrollen und den Frieden („keine weiteren Waffenlieferungen mehr für die Ukraine“).
Laut Al-Abadi sei die Demo von keiner Partei ausgerufen. Parteifahnen oder Plakate seien außerdem unerwünscht und würden nicht geduldet.

