Stromausfall in Zeuthen und Eichwalde: Stundenlanger Blackout – das war der Grund

In Zeuthen und Eichwalde ging über Ostern wegen eines Stromausfalls für knapp drei Stunden nichts mehr. Mehrere hundert Haushalte waren betroffen.
Swen Pförtner/dpa- Stromausfall in Zeuthen und Eichwalde am 21. April 2025 für knapp drei Stunden.
- Defekt an Mittelspannungsschaltanlage war Ursache; Netzbetreiber E.dis schnell vor Ort.
- Breitband-, TV- und Telefon-Dienste ebenfalls betroffen, jedoch rasch wiederhergestellt.
- Trinkwasser, Lebensmittel, Batterien und Notfallausrüstung für Blackout vorbereiten.
- Mehrere Stromausfälle in Dahme-Spreewald 2025, Investitionen in Infrastruktur wichtig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Ostermontag (21. April 2025) kam es in Teilen von Zeuthen und Eichwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) zu einem mehrstündigen Stromausfall. Zwischen 11.48 und 14.50 Uhr waren insbesondere die Haushalte im Postleitzahlengebiet 15732 betroffen.
Netzbetreiber E.dis war schnell mit Technikern vor Ort und konnte die Versorgung durch Umschaltmaßnahmen relativ zügig wiederherstellen. Parallel begaben sich die Experten auf die Fehlersuche, bei der ein Kabelmesswagen zum Einsatz kam.
Ursache des Stromausfalls: Defekt an der Schaltanlage
Nachdem Defekte in den Erdkabeln ausgeschlossen werden konnten, wurde ein Schaden an der Mittelspannungsschaltanlage festgestellt. Ein Defekt an einer Verbindung zwischen der Schaltanlage und einem Kabel war die Ursache des Stromausfalls, teilt das Unternehmen mit Sitz in Fürstenwalde gegenüber MOZ.de mit.
Aktuell prüfen die Netzexperten, ob die betroffene Trafo-Station oder die Mittelspannungsschaltanlage ersetzt werden muss. Für die Netzkunden hat dies zunächst keine Auswirkungen, da die Versorgung längst wieder sichergestellt ist. E.dis betonte gegenüber MOZ.de, dass trotz Investitionen von über 200 Millionen Euro jährlich in Bau und Betrieb der Netze Störungen in komplexen elektrotechnischen Anlagen nicht vollständig vermeidbar wären.
So bereiten Sie sich auf einen möglichen Blackout vor
■ Trinkwasser: Mindestens 2 Liter pro Person und Tag für 5 Tage einlagern
■ Lebensmittelvorrat: Haltbare Nahrung (z. B. Konserven, Energieriegel) für mindestens 5 Tage
■ Energiequellen: Batteriebetriebene Lampen, Taschenlampen, Kerzen und Ersatzbatterien bereithalten
■ Kommunikation: Powerbanks für Handys, Kurbelradios oder batteriebetriebene Radios anschaffen
■ Notfallapotheke: Verbandsmaterial, wichtige Medikamente und Desinfektionsmittel griffbereit halten
■ Bargeld: Kleine Bargeldbeträge bereithalten – bei Ausfall von Kartenlesegeräten essenziell
■ Mobilität: Auto möglichst vollgetankt halten, Fahrrad als Alternative überlegen
■ Wärmequellen: Decken, Schlafsäcke und ggf. ein Campingkocher für Notfälle
Tipp:
Die Broschüre „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bietet eine detaillierte Checkliste.
Stromausfall: Internet war in weiteren Gemeinden betroffen
Zusätzlich zum Stromausfall kam es in Zeuthen, Eichwalde, Schulzendorf und Königs Wusterhausen zu Netzwerkstörungen im Bereich Breitband-, TV- und Telefondienste. Diese Probleme konnten jedoch innerhalb kurzer Zeit behoben werden. In den Gemeinden, in denen der Strom funktionierte, war das Breitbandnetz nach etwa 20 Minuten wieder komplett nutzbar.
Die Region Dahme-Spreewald verzeichnete bereits mehrere Stromausfälle im Jahr 2025, wobei Zeuthen und Eichwalde je einen gemeldeten Vorfall aufwiesen. Diese Ereignisse verdeutlichen die Bedeutung von Investitionen in die Energieinfrastruktur – vor allem in stark wachsenden Regionen wie dem nördlichen LDS.

