Das Schicksal des an Leukämie erkrankten Willi aus Neuruppin bewegt weiterhin die Menschen in der Region. Der Vierjährige wird derzeit in der Kinderonkologie im Helios Klinikum Schwerin behandelt. Der MSV Neuruppin zeigte sich vom Schicksal des Jungen und seiner Familie ebenfalls ergriffen – und entschied sich kurzfristig, ein Benefizspiel gegen den SV Babelsberg zu veranstalten.
Nachdem das Oberliga-Team von Trainer Jan Kistenmacher das Spiel gegen den SV Babelsberg am vergangenen Freitag, 13. Januar, mit 3:2 für sich entscheiden konnte, steht nun auch fest, wie viel Geld bei dem Duell eingespielt werden konnte.
Auf der eigenen Facebookseite des Vereins verkündeten die Fontanestädter, dass durch die 289 zahlenden Zuschauer und durch Spenden der eigenen Spieler sowie von Fans ein Betrag von 1830 Euro zusammengekommen sei. Der MSV rundet diese Summe jedoch nach oben hin auf und stellt der Aktion „WirfuerWilli“ insgesamt 1919 Euro zur Verfügung. Die Summe ist angelehnt an das Gründungsjahr des Vereins, der am 1. Juli 1919 aus der Taufe gehoben wurde.

Spendenkampagne läuft weiter

Zugleich verkündete der MSV, dass die Mitarbeiter der Firma Huch Behälterbau weitere 500 Euro gesammelt und übergeben haben. Im Rahmen des Benefizspiels hatten die Spieler des MSV mit einem großen Transparent dem vierjährigen Willi Mut zugesprochen. „Kämpfen Kleiner“ war dort in großen Buchstaben zu lesen.
Unterdessen läuft die Spendenaktion für den an Leukämie erkrankten Jungen weiter. Unter www.gofundme.com und dem Hashtag #WirfuerWilli kann jeder für die Familie spenden. Bis zum Donnerstagvormittag, 19. Januar, waren bereits 82.825 Euro gespendet worden.