Putzaktion
: Dutzende Freiwillige sammelten am Sonnabend in Neuruppin Müll

Aufgerufen hatten die Neuruppiner Fridays-for-Future-Gruppe, die Fraueninitiative „Gemeinsam engagiert“, „Tante Emma Unverpackt“ und die Stadtwerke Neuruppin.
Von
Eckhard Handke
Neuruppin
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  • Am Bollwerk wurde im Wasser und am Ufer Müll gesammelt.

    Am Bollwerk wurde im Wasser und am Ufer Müll gesammelt.

    Eckhard Handke
  • Im Stadtpark fanden die Freiwilligen jede Menge Unrat, den sie entsorgten.

    Im Stadtpark fanden die Freiwilligen jede Menge Unrat, den sie entsorgten.

    Eckhard Handke
  • Das für den Arbeitseinsatz nötige Material wie Handschuhe und Müllsäcke hatten die Stadtwerke gestellt.

    Das für den Arbeitseinsatz nötige Material wie Handschuhe und Müllsäcke hatten die Stadtwerke gestellt.

    Eckhard Handke
  • Unter anderem wurde der Unrat aus dem Wasser am Bollwerk herausgeholt.

    Unter anderem wurde der Unrat aus dem Wasser am Bollwerk herausgeholt.

    Eckhard Handke
  • Überall sammelten die Freiwilligen auch weggeworfene Zigarettenstummel ein.

    Überall sammelten die Freiwilligen auch weggeworfene Zigarettenstummel ein.

    Eckhard Handke
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Zum Großreinemachen trafen sich am Sonnabend als Teil des weltweiten Cleanup-Days am Bollwerk viele Neuruppiner, die in ihrer Freizeit aktiv etwas gegen den Müll in ihrer Umgebung tun wollten. Fast die gesamte Belegschaft des Stadtservice der Stadtwerke Neuruppin und rund fünfzig Freiwillige waren vor Ort.

Organisiert wurde die Aktion von den Stadtwerken, den jungen Leuten von „Fridays for Future“, der Fraueninitiative „Gemeinsam engagiert“ und dem Neuruppiner Unverpackt-Laden. Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) begrüßte die Teilnehmer, bevor die fleißigen Müllsammler ausschwärmten.

Glasscherben, Autoreifen, und Stiefel wurden aus dem Wasser gefischt

Während sich einige Ruppiner mit ihren Kindern gleich am Bollwerk mit Schubkarre und Greifzangen aufmachten, suchten Artur Dzasokhov und Georg Güthenke den Uferbereich im See nach Unrat ab. Es dauerte nur kurz, bis jede Menge Glasscherben, aber auch Eisenstangen, Kabel, Stiefel und Autoreifen an Land geholt waren.

Katharina Paul von der Fraueninitiative „Gemeinsam engagiert“ war mit zehn Frauen der Gruppe im Stadtpark aktiv. Dazu gehörten auch Beate Schädler und Elie Strohschneider, die jede Menge Kippen, Flaschen und selbst eine volle Windel dort aufsammelten. Die Fridays-for-Future-Gruppe sammelte den Müll am Uferwanderweg hinter der Fontane-Therme auf.

Auch in Rheinsberg und Wustrau gab es Aktionen

Auch an anderen Orten in Ostprignitz-Ruppin wurde fleißig gesammelt. Sechstklässler des Rheinsberger Bildungscampus waren schon am Freitagnachmittag an der Uferpromenade des Grienericksees aktiv gewesen.  Sie hatten bei ihrer Aktion fast 70 Kilogramm Unrat gesammelt und entsorgt.