Brand in Hohen Neuendorf
: Haus in Flammen, Feuerwehr rettet Katzen vor dem Tod

In Hohen Neuendorf ist der Dachstuhl eines Hauses in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte zum Großeinsatz aus und rettete dabei zwei Katzen.
Von
Christian Bark
Niederheide
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In Niederheide bei Hohen Neuendorf ist der Dachstuhl eines Hauses vollkommen ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte beim Einsatz noch zwei Katzen aus dem brennenden Gebäude retten.

In Niederheide bei Hohen Neuendorf ist der Dachstuhl eines Hauses vollkommen ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte beim Einsatz noch zwei Katzen aus dem brennenden Gebäude retten.

P. Neumann
  • Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Niederheide stand am späten Freitagabend in Vollbrand.
  • Feuerwehr setzte fünf C-Rohre ein – ein Strahlrohr über Drehleiter, zwei innen, zwei zur Riegelstellung.
  • Fünf Bewohner retteten sich selbst, zwei Katzen wurden gerettet. Niemand wurde verletzt.
  • 103 Einsatzkräfte vor Ort; Hitze erschwerte den Einsatz, Trupps wurden häufiger gewechselt.
  • Brandursache noch unklar. Polizei schätzt den Schaden auf mindestens eine halbe Million Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am späten Freitagabend (26. Juni 2026) kam es im Ortsteil Niederheide in Hohen Neuendorf zu einem folgenschweren Brand eines Einfamilienhauses. Kurz nach 21 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der gesamte Dachstuhl des Wohnhauses in Vollbrand.

Einsatzleiter René Smolarski von der Feuerwehr Hohen Neuendorf schilderte die dramatische Anfangslage: „Die erste Lage war der Vollbrand des Dachstuhls. Es wurde umgehend ein Löschangriff vorbereitet mit Riegelstellung.“

Um das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern, leitete die Feuerwehr umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Insgesamt kamen fünf C-Rohre zum Einsatz.

Bewohner und Katzen nach Brand in Hohen Neuendorf unverletzt

Ein Strahlrohr wurde über die Drehleiter vorgenommen, zwei weitere im Innenangriff eingesetzt und zwei dienten der Riegelstellung zum Schutz angrenzender Gebäude.

Die Bewohner des Hauses konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie retten. Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Oberhavel in Oranienburg am Samstag (27. Juni 2026) informierte, lebten fünf Personen in dem Gebäude.

Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Während der Löscharbeiten gelang es den Einsatzkräften außerdem, zwei Katzen aus dem Gebäude zu retten.

Zur Unterstützung wurden weitere Feuerwehren aus dem Mühlenbecker Land, Hennigsdorf und Birkenwerder alarmiert. Insgesamt waren 103 Einsatzkräfte an der Bekämpfung des Feuers beteiligt. Während des Einsatzes kam es kurzzeitig zu Problemen bei der Wasserversorgung.

Die Feuerwehr musste mit einem Großaufgebot in Hohen Neuendorf beim Brand eines Hauses anrücken.

Die Feuerwehr musste mit einem Großaufgebot in Hohen Neuendorf beim Brand eines Hauses anrücken.

P. Neumann

Diese konnten jedoch schnell behoben werden und hatten nach Angaben des Einsatzleiters keinerlei Auswirkungen auf die Brandbekämpfung. „Es gab hier keine Schwierigkeiten, es lief alles so weit glatt, sodass wir hier eine saubere Brandbekämpfung durchführen konnten mit den entsprechenden Nachlöscharbeiten“, erklärte René Smolarski.

Eine zusätzliche Herausforderung stellte die sommerliche Hitze dar. Die hohen Temperaturen belasteten die Einsatzkräfte erheblich, insbesondere die unter Atemschutz eingesetzten Trupps. Deshalb mussten die Feuerwehrleute deutlich häufiger ausgewechselt werden als üblich. Dank der ausreichenden Personalstärke verlief jedoch auch dieser Teil des Einsatzes ohne Probleme.

Hitze belastet Feuerwehr bei Großeinsatz in Hohen Neuendorf

„Durch die Hitze war es schon belastend. Wir mussten die Trupps schneller und öfter durchtauschen, aber da haben wir entsprechend vorgesorgt, sodass wir hier nicht in Schwierigkeiten oder Personalnot gekommen sind“, so der Einsatzleiter.

Nach mehreren Stunden konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch, um verbliebene Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern.

Zur Brandursache lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor. Die Polizei geht bei der Schadenshöhe von mindestens einer halben Million Euro aus. Sie hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Ein Gutachter kann wegen derzeitiger Einsturzgefahr aber erst ab Montag tätig werden, wie der Polizeisprecher mitteilte.