Hund in Velten
: Luna sollte als Welpe sterben – jetzt sucht sie ein neues Zuhause

Die fünf Monate alte Luna wurde aus einem rumänischen Tierheim vor dem Tod gerettet. Jetzt ist der Hund in Velten bei einer Pflegestelle und sucht ein neues Zuhause.
Von
Berit Schwarz
Velten
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Hündin Luna aus Tötung in Rumänien gerettet

Hund Luna wohnt derzeit bei einer Pflegefamilie in Velten. Sie ist einem grausamen Schicksal entkommen und sucht jetzt ein neues Zuhause.

Eileen Weigelt
  • Die fünf Monate alte Luna wurde aus einem rumänischen Tierheim gerettet und sucht jetzt in Velten ein neues Zuhause.
  • Luna stammt aus einer Tötungsstation und lebt derzeit bei Eileen Weigelt, die sie bis zur Vermittlung betreut.
  • Die Hündin braucht ein Zuhause mit viel Platz, vorzugsweise mit Garten oder auf einem Bauernhof.
  • Luna ist ängstlich und benötigt eine liebevolle, hundeerfahrene Bezugsperson.
  • Interessenten können sich bei Eileen Weigelt unter Lunarumania2024@gmail.com melden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Hündin Luna musste als Welpe schon viel Leid erdulden. Der Hund wurde von einem deutschen Verein aus einer rumänischen Tötungsstation gerettet. Jetzt ist Luna fürs Erste privat bei einer Pflegefamilie in Velten untergebracht und sucht von dort aus ein neues Zuhause. Wie der Hund dem Tod entkommen ist und was der neue Halter mitbringen muss.

Eileen Weigelt lebt mit ihren zwei Töchtern sowie Mischlingshund Henry und Katze Vicky in einem Einfamilienhaus in Velten. Dackelmischling Henry stammt auch aus Rumänien. Er ist ein sehr verschmuster Hund, der sich sehr gut in Velten eingelebt hat.

Hund Luna in Rumänien vor dem Tod gerettet

Am Nikolaustag bekommt Eileen Weigelt plötzlich eine Nachricht: Ein weiterer Hund sei vor dem Tod in Rumänien gerettet worden und schon auf dem Weg nach Deutschland. Doch die Menschen, die ihn eigentlich aufnehmen wollten, haben einen Rückzieher gemacht. Spontan sagt Eileen Weigelt zu, vorerst auch den zweiten Hund aufzunehmen. Auf Dauer könne sie ihn jedoch nicht behalten.

Schon einen Tag später kommt Luna an. Die junge Hündin ist, wie auch Rüde Henry, ein Mischling. „Wer genau ihre Eltern waren, werden wir nie erfahren“, sagt Weigelt. „Aber wir vermuten, dass sie Gene von einem Schäferhund und einem Kangal-Hirtenhund in sich trägt.“ Das bedeutet, dass die jetzt noch kleine junge Dame einmal zu stattlicher Größe heranwachsen wird. „Bestimmt wird sie noch beachtlicher als ein Schäferhund“, vermutet Eileen Weigelt.

Hündin Luna braucht Platz, Konsequenz, Zeit und Liebe

Das bedeutet: Die fünf Monate alte Luna braucht ein Zuhause, in dem sie viel Platz hat. Ein Garten wäre schön. Oder sogar ein Bauernhof. Hunde wie Luna brauchen viel Bewegung. Und für ihre Erziehung ist es wichtig, dass sich eine hundeerfahrene Bezugsperson mit Konsequenz und Liebe um sie kümmert. „Solche Hunde sind nicht gern allein. Wer täglich acht Stunden aus dem Haus ist, für den wäre ein so großer Hund nicht das Richtige“, weiß Eileen Weigelt.

Hündin Luna aus Rumänien bei ihrer Pflegefamilie in Velten. Eileen Weigelt betreut den Hund, bis er sein endgültiges Zuhause gefunden hat.

Die fünf Monate alte Hündin Luna aus Rumänien lernt bei ihrer Pflegefamilie in Velten, an der Leine zu gehen. Eileen Weigelt betreut den Hund, bis er sein endgültiges Zuhause gefunden hat.

Berit Schwarz

Die Veltenerin kennt sich gut aus mit Hunden. Um Luna an Menschen zu gewöhnen, schläft sie nachts bei ihr – zuerst sogar auf dem Fußboden. Jetzt nächtigen die Hündin und ihr vorübergehendes Frauchen gemeinsam auf dem Sofa. „Luna hat auch schon gelernt, an der Leine zu gehen. Aber sie ist noch sehr ängstlich.“ Weigelt vermutet, dass die Hündin in Rumänien von Menschen geschlagen wurde: „Liebevolle Nähe zu Menschen kennt sie noch nicht.“

In Rumänien: Wenn Hunde nicht vermittelt werden, droht der Tod

Margret Mannes ist eine der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen vom Verein „Hunde-Adoption-direkt“. Sie erzählt, dass in Rumänien sehr viele Welpen in Mülltonnen entsorgt oder direkt in die Tierheime gebracht würden. Es blieben für eine Rettung nur zwei Wochen Zeit. Nach Ablauf dieser Frist würden die Hunde im Tierheim getötet. Viele Vereine haben sich inzwischen darauf spezialisiert, gemeinsam mit rumänischen Ortskräften Hunde nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz zu vermitteln.

Die Hunde seien alle tierärztlich untersucht, geimpft und mit einem EU-Chip versehen. Wer einen dieser Vierbeiner adoptieren möchte, muss die Kosten für den Tierarzt und den Transport übernehmen. Dies sind rund 600 Euro.

Wer sich für Luna interessiert, kann sich über eine eigens für die Vermittlung eingerichtete Mail-Adresse bei Eileen Weigelt melden: Lunarumania2024@gmail.com