• Seit 8 Uhr sind heute, am 3. Advent, die mehr als 200 Wahllokale in Oberhavel geöffnet.
  • Rund 182.000 Wahlberechtigte in Oberhavel können bis um 18 Uhr ihre Stimme für den neuen Landrat abgeben.
  • Der Chefposten in der Kreisverwaltung wird für die kommenden acht Jahre gewählt.
  • Auf dem Wahlzettel stehen der CDU-Kandidat Sebastian Busse (41) und SPD-Kandidat Alexander Tönnies (50).
  • Alle Entwicklungen gibt es hier in einem Liveticker

+++ 19.50 Uhr: Das ist das vorläufige Endergebnis

Alle Wahllokale sind ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt kreisweit bei 21,7 Prozent. Der Hohen Neuendorfer Alexander Tönnies (SPD) gewinnt die Wahl klar. Er erzielt 64,3 Prozent der Stimmen. Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CD) holt 35,7 Prozent.
24.964 Stimmen erhielt Tönnies insgesamt. Das notwendige Quorum wurde damit verfehlt. Der neue Landrat muss nun vom Kreistag gewählt werden.

+++ 19.45 Uhr: Stimmenzahl reicht nicht aus

Alexander Tönnies (SPD) ist der Wahlsieg nicht mehr zu nehmen. Er liegt nach Auszählung in 230 der 231 Wahllokale mit 64,4 Prozent vorn. Sebastian Busse (CDU) kommt jetzt auf 35,6 Prozent. Doch Tönnies verfehlt mit 24.462 Stimmen das notwendige Quorum. Dieses liegt bei 15 Prozent aller Wahlberechtigten, also bei 27.300 Stimmen.

+++ 19.40 Uhr: Nur ein Wahllokal fehlt noch

Das vorläufige Ergebnis der Wahl dürfte in Kürze vorliegen. In 230 der 231 Wahllokale wurden alle Stimmen ausgezählt. Nur das Ergebnis eiens Wahllokals in Glienicke fehlt noch.
Im Glienicke lag die Wahlbeteiligung bei 22,9 Prozent. Für Alexander Tönnies (SPD) stimmten 62,8 Prozent. Sebastian Busse (CDU) kam auf 37,2 Prozent.

+++ 19.35 Uhr: Oranienburg ist ausgezählt

Für die Kreisstadt liegt ein Ergebis vor. Bei 17,9 Prozent Wahlbeteiligung erhät Alexander Tönnies (SPD) 64,8 Prozent. Für Sebastian Busse CDU) stimmen in Oranienburg 35,2 Prozent.

+++ 19.30 Uhr: So hat Zehdenick gewählt

Bei 16 Prozent liegt die Wahlbeteiligung in Zehdenick. Hier kommt Alexander Tönnies (SPD) auf 63,6 Prozent der Stimmen. Sebastia Busse (CDU) landet bei 36,4 Prozent.

+++ 19.25 Uhr: Ergebnis für Liebenwalde liegt vor

Alexander Tönnies (SPD) gewinnt auch in der Stadt Liebenwalde und kommt hier auf 58,3 Prozent. CDU-Kandidat Sebastian Busse holt 41,7 Prozent. Wahlbeteiligung: 18,4 Prozent.

+++ 19.20 Uhr: So wählt das Mühlenbecker Land

64,8 Prozent für Alexander Tönnies (SPD) in der Gemeinde Mühlenbecker Land. Sebastian Busse (CDU) erzielt 35,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 24,2 Prozent.

+++ 19.18 Uhr: Klares Ergebnis in Leegebruch

Bei 20 Prozent Wahlbeteiligung in der Gemeinde Leegebruch kommt SPD-Kandidat Alexander Tönnies auf 57,1 Prozent. Für Sebastian Busse (CDU) stimmen 42,9 Prozent.

+++ 19.17 Uhr: Heimsieg für Tönnies in Hohen Neuendorf

In seiner Heimatstadt Hohen Neuendorf komnt Alexander Tönnies auf 71,8 Prozent der Stimmen. Sebastian Busse (CDU) erreicht hier lediglich 28,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt nach Auszählung aller Wahllokale bei 28,5 Prozent.

+++ 19.15 Uhr: Ergebnis für das Amt Gransee

Im Amt Gransee liegt die Wahlbeteiligung an diesem Sonntag bei 21,3 Prozent. Alexander Tönnies (SPD) erzielt 62,9 Prozent, Sebastian Busse (CDU) erhält 37,1 Prozent der Stimmen.

+++ 19.11 Uhr: Ergebnis aus dem Löwenberer Land

In der Gemeinde Löwenberger Land liegt die Wahlbeteiligung bei 23,5 Prozent. Alexander Tönnies (SPD) liegt mit 58 Prozent auch hier vorn. Sebastian Busse (CDU) erzielt 42 Prozent.

+++ 19.10 Uhr: Fürstenberg ist ausgezählt

Am Ende liegt die Wahlbeteiligung in der Wasserstadt bei 19 Prozent. Klarer Sieger ist hier Alexander Tönnies (SPD) mit 65,1 Prozent. Sebastian Busse (CDU) erzielt 34,9 Prozent.

+++ 19.08 Uhr: Ergebnis für Velten steht fest

Velten ist jetzt ausgezählt. 56,4 Prozent erreicht Alexander Tönnies (SPD), Sebastian Busse (CDU) kommt auf 43,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 17,8 Prozent.

+++ 19.02 Uhr: Hennigsdorf ist ausgezählt

Alexander Tönnies (SPD) komtm in Hennigsdorf auf 68,6 Prozent, Sebastian Busse (CDU) auf 31,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt in der Stadt bei 18,6 Prozent.

+++ 19 Uhr: Auch Oberkrämer geht knapp an Tönnies

Knappes Ergebnis in Oberkrämer. Nach Auszählung aller zehn Wahllokale liegt die Wahlbeteiligung bei 24,4 Prozent. Alexander Tönnies (SPD) kommt auf 52,8 Prozent. Für Sebastian Busse (CDU) stimmen 47,2 Prozent.

+++ 18.55 Uhr: Busse verliert auch in Kremmen

Wollen die Kremmener ihren Bürgermeister behalten? Sebastian Busse (CDU) muss sich auch in seiner Hochburg geschlagen geben. Busse kommt auf 42,7 Prozent, Alexander Tönnies (SPD) erreicht 57,3 Prozent.

+++ 18.50 Uhr: Klarer Sieg für Tönnies in Birkenwerder

Die Wahlbeteiligung in Birkenwerder liegt bei 28,4 Prozent - bislang der höchste Wert. Mit 73,3 Prozent liegt Alexander Tönnies (SPD) in der Gemeinde klar vor Sebastian Busse (CDU) mit 26,7 Prozent.

+++ 18.45 Uhr: Wahlbeteiligung steigt langsam

Jetzt sind schon 205 Wahlbezirke ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 13,9 Prozent. Tönnies kommt jetzt auf 63,7 Prozent, Busse auf 36,3 Prozent.

+++ 18.25 Uhr: Schnelle Auszählung

Bereits 140 Stimmbezirke sind ausgezählt. Der Abstand hat sich wenig geändert. Alexander Tönnies liegt bei 65,3 Prozent, Busse kommt auf 34,6 Prozet. Die Wahlbeteiligung bleibt nierig bei 10,5 Prozent.

+++ 18.13 Uhr: Erste Ergebnisse liegen vor

Nach der Auszählung in 33 von 223 Stimmbezirken liegt Alexander Tönnies (SPD) mit 63 Prozent klar vorn. Sebastian Busse kommt auf 27 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei nur 10,9 Prozent.

+++ 17.50 Uhr: Gleich schließen die Wahllokale

Endspurt für die Stimmabgabe: Wer jetzt noch wählen will, muss sich beeilen. Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Dann beginnt die Auszählung der Stimmen. Kreiswahlleiter Rudi Mießner rechnet damit, dass gegen 20 Uhr ein vorläufiges Ergebnis vorliegen könnte.
Die Kandidaten warten gespannt. Große Wahlpartys sind pandemiebedingt aber abgesagt worden. Sebastian Busse trifft sich mit CDU-Parteifreunden auf dem Spargelhof in Kremmen. Alexanders Tönnies wartet mit weiteren Sozialdemokraten im Restaurant L’Oasi in Oranienburg auf das Wahlergebnis.

+++ 17.15 Uhr: Auch Briefwahl ist noch möglich

Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. So lange können auch die Briefwahllscheine abgegeben werden: Sie müssen bis 18 Uhr in den Briefkasten der zuständigen Stadt- oder Gemeineverwaltung eingeworfen werden.
Vergangene Woche meldete sich eine Familie aus Eichstädt, die ihre Briefwahlunterlagen noch nicht erhalten hatte. Am Donnerstag gab es solche Meldungen aus Lehnitz. Wer die Unterlagen also noch rechtzeitig erhalten hat, muss damit zum Postbriefkasten der Verwaltung.
„Ich habe meine Briefwahlunterlagen gleich nach dem ersten Wahlgang erhalten“, sagt dagegen die Oranienburgerin Ortrun Helms. Sie habe in den vergangenen Tagen aber mit mehreren Leuten gesprochen, die über das Wahlprozedere nicht bescheid wussten und ihre Wahlbenachrichtigung weggeworfen hatten.
Aber: Der Personalausweis reicht für die Stimmabgabe im zuständigen Wahllokal.

+++ 16.30 Uhr: Alexander Tönnies hofft

Die Stimmung sei gut, versichert SPD-Kandidat Alexander Tönnies. „Ich hoffe, es gehen am Nachmittag noch viele wählen.“ Er habe noch die Hoffnung, dass die Wahlbeteiligung am Ende ausreichen wird. „Es wäre sehr schade, wenn das Quorum nicht erreicht wird.“ Gerade auf kommualer Ebene hätten die Wahlberechtigten doch große Einflussmöglichkeit. Der Kreis sei beispielsweise für Oberschulen, Krankenhäuser und den Rettungsdienst verantwortlich.
Tönnies erinnert daran, dass anders als bei der Bundestagswahl heute alle ab 16 Jahren wählen dürfen. Allein in Hohen Neuendorf seien das über 1500 Wahlberechtigte mehr als bei der Bundestagswahl.

+++ 16 Uhr: Sebastian Busse schaut Bundesliga

„Ich sitze zu Hause entspannt auf dem Sofa“, sagt CDU-Kandidat Sebastian Busse, der bereits am Mittag gewählt hat. Bis zur Schließung der Wahllokale lenkt sich Kremmens Bürgermeister mit Bundesliga ab. Nach 30 Minuten steht es im Spiel Greuther Fürth gegen Union Berlin noch 0:0 - also alles is offen.
So sieht der Stimmzettel aus: Bis 18 Uhr ist noch Zeit, wählen zu gehen.
So sieht der Stimmzettel aus: Bis 18 Uhr ist noch Zeit, wählen zu gehen.
© Foto: Marco Winkler
Die sich abzeichnende Wahlbeteiligung sei sehr enttäuschend. „Ich glaube nicht, dass das bis 18 Uhr noch aufzuholen ist“, sagt Busse - auch wenn in Kremmen und in Hohen Neuendorf (der Heimast des SPD-Kandidaten Alexander Tönnies) die Wahlbeteiligung wohl am höchsten ausfallen dürfte. Das sei enttäuschend, denn den Wahlberechtigten sei offenbar nicht ausreichend bewusst, welchen Einfluss und Gestaltungsspielraum der Landrat hat.

+++ 14 Uhr: Wahlleiter meldet erschreckend niedrige Wahlbeteiligung

Kreiswahlleiter Rudi Mießner meldet einen Zwischenstand nur Wahlbeteiligung. „Es sieht sehr traurig aus“. sagt Mießner. Er habe zwar mit keiner hohen Beteiligung gerechnet. „Aber dass es so niedrig ausfällt, hätte ich nicht gedacht. Das ist schon erschreckend.“
Die höchste Wahlbeteiligung (Stand 14 Uhr) meldet bislang Kremmen mit nur 16 Prozent. Dahinter folgt Leegebruch mit 15,4 Prozent. 12 Prozent sind es im Löwenberger Land. In Velten liegt die Beteiligung um 14 Uhr bei 8 Prozent. In Oranienburg haben bislang erst 6 Prozent der Wahlerechtigten ihre Stimme abgegeben. In Hennigsdorf sind es knapp 6 Prozent. In Fürstenberg liegt der Wert bei 4,6 Prozent, im Mühlenbecker Land bei 4,4 Prozent. Schlusslicht ist Gransee mit 4 Prozent. (Nicht alle Gemeinden meldeten Zwischenstände).
Bei der Stichwahl 2015 zwischen dem amtierenden Landrat Ludger Weskamp (SPD und seinem Herausforderer Matthias Rink (CDU) lag die Wahlbeteiligung bei nur 20,7 Prozent. Das reichte nicht - der Kreitag musste den Landrat wählen.

+++ 11.10 Uhr: Landrat wählt

Der amtierende Landrat Ludger Weskamp (SPD) wählt im Wahllokal in der Sporthalle hinter dem Schloss in Oranienburg. In dieser Woche hatte er erneut dazu aufgerufen, sich an der Wahl zu beteiligen. Am 28. November lag die Wahlbeteiligung bei 32,8 Prozent. In Zehdenick war die Beteiligung am niedrigsten. Nur 25,7 Prozent, also ein Viertel der Wahlberechtigten, gaben ihre Stimme ab. Die höchste Beteiligung erreichte Birkenwerder: 41,6 Prozent.

+++ 10.30 Uhr: Alles läuft nach Plan

Alle Wahllokale sind besetzt, alle Wahlhelfer erschienen, sagt Kreiswahlleiter Rudi Mießner. Mehr als 2000 Wahlhelfer sind heute im Einsatz - ihnen dankt Rudi Mießner ausdrücklich. Seit zweieinhalb Stunden sind die Wahllkokale nun bereits geöffnet. Zur Wahlbeteiligung könne er aber noch nichts sagen, so Mießner.
Wahlbezirk 4 in der Kita Knirpsenland im Sandhausener Weg in Oranienburg: Die Wahllokale sind bis 18 Uhr geöffnet.
Wahlbezirk 4 in der Kita Knirpsenland im Sandhausener Weg in Oranienburg: Die Wahllokale sind bis 18 Uhr geöffnet.
© Foto: Marco Winkler
Im Wahllokal in der Kita Knirpsenland im Sandhausener Weg in Oranienburg waren bis kurz vor 10.30 Uhr 42 Stimmen abgegeben worden. Bei der Wahl vor zwei Wochen hätten insgesamt 350 Wahlberechtigte von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht, sagt der Wahlvorstand.
Im Wahllkokal in der Kita Knirpsenland warten die Wahlhelferin und die beiden Wahlhelfer auf die Stimmabgaben.
Im Wahllkokal in der Kita Knirpsenland warten die Wahlhelferin und die beiden Wahlhelfer auf die Stimmabgaben.
© Foto: Marco Winkler
Übrigens war die Stichwahl zur Landratswahl in Märkisch-Oderland im Oktober erfolgreich. Dort wurde Amtsinhaber Gernot Schmidt (SPD) mit 53,8 Prozent im Amt bestätigt. Mit dem Ergebnis erreichte er auch das notwendige Quorum, weil die Wahlbeteiligung ausreichend hoch war. Die Wahlberechtigten in Oberhabel haben es heute also selbst in der Hand, den künftigen Landrat zu bestimmen.
Patrick Repke, stellvertretender Kreiswahleiter, erklärte eine der Aufgaben des Landrats.
Patrick Repke, stellvertretender Kreiswahleiter, erklärte eine der Aufgaben des Landrats.
© Foto: Landkreis Oberhavel

Ob die Wahlbeteiligung diesmal reichen wird?

Tönnies, Beigeordneter der Stadt Hohen Neuendorf, erzielte im ersten Wahlgang vor zwei Wochen 39,6 Prozent der Stimmen. Kremmens Bürgermeister Busse kam auf 26,4 Prozent. Auf Platz 3 landete Grünen-Kandidat Clemens Rostock mit 18,5 Prozent. Der AfD-Kandidat Vasco Piehl kam auf 15,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 32,8 Prozent.
Das Quroum beudetet: Der Wahlsiger muss mindestens 15 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten auf sich vereinen. Reicht das Stimmenergebnis für dieses Quorum am Abend nicht aus, wählen die 56 Mitglieder des Kreistags frühestens im März den neuen Landrat. Für diesen Fall übernimmt der erste Beigeordnete und stellvertretende Landrat Egmont Hamelow (CDU) bis zur Ernennung eines Nachfolgers die Amtsgeschäfte, da Landrat Ludger Weskamp (SPD) schon vor Jahresfrist aus dem Amt scheidet.

Richtungsentscheidung für Oberhavel

Die beiden Kandidaten und Weskamp riefen deshalb dazu auf, an diesem Sonntag unbedingt vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Weskamp wies auf die zahlreichen Zuständigkeiten des Landkreises hin. „Ob Oberhavel Kliniken oder weiterführende Schulen, ob Busverkehr oder Abfallwirtschaft, ob Führerscheine oder Jobcenter – der Landkreis wirkt in viele Bereiche des täglichen Lebens der Menschen in Oberhavel hinein und betrifft sie ganz direkt“, erklärte Weskamp. Die Wahl des neuen Landrats ist damit auch eine Richtungsentscheidung für Oberhavel.
Landrat Ludger Weskamp (SPD) räumt seinen Schreibtisch in der Kreisverwaltung noch vor Weihnachten. Heute soll sein Nachfolger gewählt werden.
Landrat Ludger Weskamp (SPD) räumt seinen Schreibtisch in der Kreisverwaltung noch vor Weihnachten. Heute soll sein Nachfolger gewählt werden.
© Foto: Landkreis Oberhavel
Weskamp ist als Nachfolger des späteren Innenministers Karl-Heinz Schröter (SPD) erst der zweite Landrat des Kreises Oberhavel, der im Dezember 1993 aus den früheren Kreisen Oranienburg und Gransee hervorging. Weskamp, der 2015 zum Landrat gewählt wurde, verlässt das Amt vorfristig. Er wurde zum neuen Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes gewählt. Das Amt tritt er im neuen Jahr an.

Quorum verfehlt

Der damalige Finanzdezernent Weskamp kam bei der Stichwahl gegen den späteren Dezernenten Matthias Rink (CDU) auf 60,1 Prozent, verfehlte aber wegen der zu geringen Wahlbeteiligung das notwendige Quorum. Weskamp wurde später vom Kreistag gewählt.

Briefwahl noch möglich

Wer die Unterlagen zur Briefwahl zwar rechtzeitig erhalten hat, aber nicht mehr rechtzeitig genug an die zuständige Gemeinde zurücksenden konnte, kann die Briefwahlunterlagen auch in die Briefkästen der jeweiligen Verwaltung einwerfen. Auch dies muss bis 18 Uhr erfolgt sein. Wer plötzlich und nachweislich erkrankt ist, kann bis 15 Uhr einen Wahlschein beantragen.
Für das Landratsamt in der Adolf-Dechert-Straße in Oranienburg wird ein neuer Chef gesucht.
Für das Landratsamt in der Adolf-Dechert-Straße in Oranienburg wird ein neuer Chef gesucht.
© Foto: Tilman Trebs

Wählen ab 16 Jahren

Wahlberechtigt ist, wer am Wahltag Deutscher oder Staatsangehöriger eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union ist, das 16. Lebensjahr vollendet hat, im Wahlgebiet seinen ständigen Wohnsitz hat oder sich sonst gewöhnlich aufhält und keine Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland hat. Zudem darf das Wahlrecht nicht infolge eines Richterspruchs in der Bundesrepublik Deutschland aberkannt sein.