Nach einem Aufruf der ukrainischen Fridays-for-Future-Bewegung hat die Oranienburger Ortsgruppe, zusammen mit anderen zivilgesellschaftlicher Akteuren in Oranienburg eine Friedenskundgebung angekündigt. Aufgrund der enormen Dringlichkeit der Lage solle die Demonstration bereits am Donnerstag, 3. März, stattfinden.
Eine Woche nach Beginn des russischen Angriffskriegs wolle sich die Bewegung damit an die Seite der ukrainischen Aktivistinnen und Aktivisten und der weltweit demonstrierenden jungen Mesnchen stellen, teilten Max Heiduk und Caius Hemmerling von FFF Oranienburg am Mittwoch mit.

Weltweit wird für den Frieden demonstriert

Die Kundgebung finde unter den gegebenen Coronamaßnahmen auf dem Schlossplatz statt und soll um 17 Uhr beginnen. „Junge Menschen stehen hier und überall auf der Welt solidarisch an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer sowie des zivilgesellschaftlichen Protests in Russland und Belarus. Wir geben die Hoffnung und den Kampf für eine solidarische, friedliche, demokratische Welt nicht auf”, sagte Max Heiduk.
Am Donnerstag sollen in mehreren Städten und Ländern Demonstrationen für eine friedliche und gerechte Welt stattfinden. Die Teilnehmenden wollen weltweit für Frieden einstehen. Gleichzeitig appellieren sie an ein Ende der Nutzung von Kohle, Öl und Gas. Die Rohstoffe würden weltweit weitere Krisen anheizen und diesen Krieg mitfinanzieren. Einige der vielen Antworten auf diesen Krieg müssten daher die energiepolitische Unabhängigkeit von Autokraten und ein entschlossener Einstieg in die erneuerbaren Energien sein.

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit

„Es ist offensichtlich, dass Klimagerechtigkeit und Frieden untrennbar miteinander verbunden sind. Gemeinsam zeigen wir hier in Oranienburg und weltweit, was eine solidarische Gesellschaft ausmacht. Wie Demokratie gelebt werden kann. Dass wir eben wissen, dass all das keine Selbstverständlichkeit ist“, sagt Caius Hemmerling.

Oranienburg

Aktuelle Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt gibt es in einem Liveticker.