Sperrung in Oranienburg: Noch eine Bombe gefunden, Sperrkreis eingerichtet

Hier in Oranienburg wurde die nächste Bombe gefunden. Es kommt zur Straßensperrung. Wie geht es weiter?
Stadt Oranienburg/Kerstin Klaus- In Oranienburg wurde ein weiterer Bombenblindgänger gefunden – ein Sperrkreis ist eingerichtet.
- Betroffen ist ein 100-Meter-Radius an Dr.-Kurt-Scharf-Straße/Chausseestraße; Betreten verboten.
- Chausseestraße zur B96 ist gesperrt. OVG fährt Ersatz: Linien 801, 802, 803, 821 umgehen Sachsenhausen.
- Splitterschutzwand aus Containern entsteht, Sicherheitskräfte sichern den Bereich.
- Ziel der Stadt: Sperrung bis Ende der Woche aufheben. Nächste Entschärfung am 11. November.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Oranienburg wurde noch eine Bombe gefunden. Das teilte die Stadt am Mittwoch, 7. Oktober, mit. Als Sofortmaßnahme wurde eine Straße zur B96 gesperrt.
Der Blindgänger wurde im Rahmen der Kampfmittelsuche in den Havelwiesen an der Dr.-Kurt-Scharf-Straße/Chausseestraße gefunden. Es handelte sich anfangs um eine Anomalie. Nach weiteren Untersuchungen steht jetzt fest: Die Anomalie wurde vermutlich durch eine Bombe im Erdreich ausgelöst.
„Auf Empfehlung des KMBD wird mit sofortiger Wirkung ein Sperrbereich mit einem Radius von 100 Metern rund um den Fundort des Bombenblindgängers eingerichtet“, so Stadtsprecherin Eike-Kristin Fehlauer. „Dieser Bereich darf nicht betreten werden.“ Im Sperrkreis leben keine Personen, es befinden sich dort allerdings Wochenend- und Gartengrundstücke.
Sperrkreis und Sperrung in Oranienburg betreffen OVG-Busse
Die größte Auswirkung ist die Sperrung der Chausseestraße, die zur B96 führt. Die OVG hat für dort entlangfahrende Buslinien einen Ersatzfahrplan eingerichtet. Betroffen sind die Linien 801, 802, 803 und 821. Diese fahren nun vom Bahnhof Oranienburg durch die Bernauer und Kremmener Straße sowie die Luisen- und Kanalstraße zum Friedenthaler Weg und weiter zur Schule in Sachsenhausen. Der Bahnhof in Sachsenhausen wird nicht angefahren.
Sicherheitskräfte sichern den Bereich rund um den Fundort ab. „Gleichzeitig wird damit begonnen, eine Splitterschutzwand aus Containern rund um den Fundort der Bombe zu errichten“, so Fehlauer. „Diese soll im Fall einer unbeabsichtigten Detonation Metallteile und Bombensplitter abfangen.“
Die Straße soll nicht lange gesperrt bleiben. „Ziel ist es, den gesperrten Bereich so zu minimieren, dass die Sperrung der Chausseestraße bis voraussichtlich zum Ende der Woche wieder aufgehoben werden kann.“
Wann die Bombe freigelegt wird, ist noch offen. An einem Zeitplan arbeitet die Stadt Oranienburg gemeinsam mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst. Fest steht allerdings schon, wann es zur nächsten Entschärfung in Oranienburg kommt: Am Mittwoch, 11. November, wird die Bombe an der Adolf-Damaschke-Straße entschärft. 6300 Menschen sind betroffen.

