Seit 2. August 2021 tourt ein roter VW-Bulli des Landes Brandenburg durch märkische Städte. Am Auftakttag parkte das Fahrzeug auf dem Märkischen Platz in Rathenow. „Brandenburg will Dich! Hier hat Ausbildung Zukunft“ - so lautet das Motto der Ausbildungskampagne des Arbeitsministeriums  in Kooperation mit den Agenturen für Arbeit, IHK und Handwerkskammer sowie der Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbunds.

Jugendliche vor Ort ansprechen

„Nach über einem Jahr mit coronabedingt vorwiegend virtuellen Begegnungen und digitalen Angeboten wollen wir die Schüler direkt in ihren Wohnorten ansprechen und über Möglichkeiten der dualen Ausbildung im Land zu beraten. Aber auch Eltern und Großeltern spielen eine Rolle bei der Berufswahl“, erklärte Ronald Vieweg vom Arbeitsministerium die erstmalige Kampagne. Im gesamten Land Brandenburg gibt es derzeit noch tausende freie Ausbildungsplätze. Im Bereich der Agentur für Arbeit Neuruppin seien es zirka 1.350. „So ist es auch Ziel der Kampagne, die Jugendlichen in der Region zu halten“, so Vieweg.

Von einigen Leuten bereits erwartet

Nicht nur der rote VW-Bulli zog die Aufmerksamkeit der Rathenower auf sich. Einige erwarteten die Berufsberater bereits. So auch Celina, deren Zeit an der Bürgel-Gesamtschule 2021 endete und sich beraten lassen wollte. „Ich höre gern Menschen zu, interessiere mich so für das Thema Psychologie. Aber auch für eine Ausbildung im Einzelhandel hätte ich Interesse“, so Celina.
An fünf Stationen berieten die Partner der Tour die interessierten Jugendlichen. Kleine Gewinnspiele, mit attraktiven Preisen, lockerten die Atmosphäre auf.

Einstieg ins Ausbildungsjahr 2021/22 noch möglich

„In Brandenburg stehen die Chancen gut, für jede und jeden einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Egal ob Ihr noch am Anfang eurer Überlegungen steht oder bereits konkrete Vorstellungen für eure berufliche Zukunft habt – es lohnt sich, vorbeizukommen. Auch für den Einstieg in das Ausbildungsjahr 2021/22 ist es keineswegs zu spät, viele attraktive Ausbildungsplatzangebote warten auf Euch!“, so Arbeitsstaatssekretär Hendrik Fischer.