Gemeinsam mit Feuerwehrleuten aus Potsdam und dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind am frühen Donnerstagmorgen acht Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Falkensee und Friesack in den Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz aufgebrochen. Sie werden dort in den nächsten Tagen technische Hilfeleistung in den vom Hochwasser betroffenen Katastrophengebieten leisten.

Hilfeersuchen an das Land Brandenburg

 „Der Einsatz erfolgt im Rahmen des Hilfeersuchens des Landes Rheinland-Pfalz an das Land Brandenburg“, so der im Havelland für den Katastrophenschutz zuständige Dezernent Michael Koch. Er verabschiedete die havelländischen Feuerwehrleute gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten des Landkreises, Elke Nermerich, im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) in Friesack.

Ölbelastetes Wasser abpumpen, Räumarbeiten und Materialtransporte

„Wer die Bilder aus dem Katastrophengebiet gesehen hat, weiß, dass dort noch eine Menge Arbeit vor den Einsatzkräften liegt. Die havelländischen Kameraden werden schwerpunktmäßig mit Öl belastetes Wasser abpumpen sowie Räumarbeiten und Materialtransporte durchführen“, so Michael Koch weiter. Und Elke Nermerich ergänzt: „Unsere Feuerwehrleute sind bestens ausgebildet und haben das schon mehrfach unter Beweis gestellt. Sie werden einen wichtigen Beitrag leisten, um den betroffenen Regionen vor Ort bei der Beräumung der entstandenen Schäden und dem Wiederaufbau zu helfen“.

Nürburgring als Bereitstellungsraum

Zentrale Anlaufstelle für die havelländischen Feuerwehrleute ist zunächst der Bereitstellungsraum Nürburgring, von wo aus die Einsätze koordiniert werden. Mit dabei haben die Havelländer vier Fahrzeuge, darunter ein Gerätewagen für Logistik sowie ein Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter.
Die am Donnerstag gestarteten Kameraden werden am Montag von acht weiteren Kameraden der Wehren Falkensee und Friesack abgelöst, die dann wiederum bis Donnerstag, 12. August 2021, im Einsatz sind.