Bombendrohung: Entwarnung im Rathaus Rathenow nach viertem Vorfall in zwei Jahren

Das Rathaus in Rathenow war erneut von einer Bombendrohung betroffen. Zum vierten Mal seit 2019 kamen am Vormittag des 7. Oktober 2021 Spürhunde zum Einsatz. Teilabschnitte der Berliner Straße zwischen Puschkin- und Friedrich-Engelsstraße waren derweil für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Angrenzende Gebäude waren evakuiert worden. Gegen Mittag gab es Entwarnung.
René WernitzDas gleiche Muster: Wieder teilte jemand schriftlich mit, dass sich ein Sprengsatz im Rathaus der Kreisstadt Rathenow befinden würde. Der Schreiben wurde am frühen Vormittag im Briefkasten gefunden, der sich neben dem Eingang befindet. Das Rathaus blieb geschlossen. Spürhunde kamen zum Einsatz, der gegen Mittag Uhr endete. Das Rathaus bleibt aber weiterhin geschlossen und ist erst am Freitag, 8. Oktober 2021, wieder geöffnet.
Kriminaltechniker analysieren den Drohbrief
Es war bereits die vierte Drohung dieser Art innerhalb von zwei Jahren. Die erste war im Juli 2019 eingegangen, die nächste im Oktober 2020 und zuletzt im April 2021. Unklar, ob ein Täter die Drohbriefe aufsetzte oder ob es sich jeweils um andere Täter handelt. Das aktuelle Schreiben wird jetzt durch Kriminaltechniker analysiert und mit den anderen verglichen.
