Wie in ganz Sachsen-Anhalt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stendal weit unter dem Bundesdurchschnitt, der durch das Robert-Koch-Institut (RKI) am frühen Donnerstag mit 638,8 angegeben wurde. Der Wert lag am Vortag bei 584,4. Indessen stieg die Inzidenz im Kreis Stendal von 228,1 auf 264,3.

Aktuell nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen Rathenow und Falkensee

Ein paar Kilometer weiter östlich gelten aktuell Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte. Die hat der brandenburgische Landkreis Havelland verhängt. Zwischen der Kreisstadt Rathenow im Westen und Falkensee im Osten liegt die Inzidenz seit Tagen über dem Grenzwert von 750, während landesweit mehr als 10 Prozent der Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Corona-Patienten belegt sind. Am ersten Tag der Ausgangsbeschränkung (Mittwoch) belief sich die Inzidenz auf 783,3 und stieg auf aktuell 836,1. Wobei in der eher dünn besiedelten Region Rathenow die Inzidenz niedriger sein dürfte als im Berlin nahen Falkensee.

Inzidenz in Berlin-Spandau bei 1.407

Hinter der Landesgrenze zu Berlin bestehen derweil keine Ausgangsbeschränkungen, obgleich in der Bundeshauptstadt die durchschnittliche Inzidenz am frühen Donnerstag bei 1.154 lag. Im Stadtbezirk Spandau, der an das Havelland grenzt, belief sich der Wert auf 1.407 und in Berlin-Mitte auf 2.286 - der deutsche Höchstwert!
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