Die Stadt Premnitz im Havelland will in die Wasserstoff-Wirtschaft einsteigen. Laut Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) startet nun ein Beteiligungsprozess. Diesen würden das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) des Landes Brandenburg und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWEB) eröffnen.

Vernetzung der Wasserstoff-Akteure

Das Reiner-Lemoine-Institut, eine Stiftung aus Berlin, unterstütze als wissenschaftlicher Partner bei der Durchführung und helfe bei der Vernetzung der verschiedenen Wasserstoff-Akteure, wie Tebling erklärt. Die Idee hinter dem Strategie- und Projektplan sei, die Weichen für eine Wasserstoff-Wirtschaft in Brandenburg und der Hauptstadtregion zu stellen. 

Interesse am Einstieg in Wasserstofftechnik oder -nutzung

Um lokale Bedürfnisse in Erfahrung zubringen, starten MWAE und SenWEB eine Befragung, für die auch die Stadt Premnitz ausgewählt wurde. Die Stadt sei aufgefordert worden, so der Bürgermeister, ihren Bedarf oder ihr Angebot an Wasserstoff und zugehöriger Infrastruktur mitzuteilen und ein mögliches Interesse am Einstieg in die Wasserstoff-Technik oder -Nutzung zu bekunden.