Lange wurde über die alte Stadthalle in Falkensee diskutiert, jetzt beginnt der Abriss – zumindest die Vorbereitungen dazu. Wie die Stadt Falkensee mitteilte, werden ab Montag, 5. Dezember 2022, die ersten Bauzäune gestellt. Ist die Bausicherheit hergestellt, wird der Investor mit der Entkernung der Halle beginnen. Im kommenden Jahr wird dann auch die Außenhülle Stück für Stück fallen.
Durch die beginnende Bautätigkeit in der Innenstadt werden die dortigen Parkmöglichkeiten eingeschränkt, wie die Stadtverwaltung weiterhin mitteilte. So werden die Parkbuchten an der Südseite der Halle, in der Straße am Gutspark, bis auf die beiden an der Schule gelegenen komplett gesperrt. In der Straße selbst wird es ein Halteverbot geben. Als Ausweichparkmöglichkeiten nennt die Stadt den alten Marktplatz, den Parkplatz in der Scharenbergstraße an der neuen Stadthalle oder den Parkplatz an der Ringpromenade (gegenüber der katholischen Kirche).

Kopfteil der Stadthalle Falkensee fällt zum Schluss

Wenn die Halle entkernt ist, beginnt der Investor, das Architekturbüro Papendieck, Rade + Partner – Partnerschaft mbB, 2023 mit dem Abriss der Außenhülle am Sozialtrakt auf der Südseite. Dann soll die Sporthalle folgen und zum Schluss der Kopfbau in Richtung Straßenfront.
Neu gebaut wird Wohnraum in Form von Ein- bis Vierraumwohnungen mit Platz für gastronomische und gewerbliche Angebote. Auch die Bibliothek der Stadt Falkensee soll in dem Gebäude eine neue Heimat finden, inklusive Veranstaltungsraum. Zudem sei geplant, eine Begegnungsstätte zur Nutzung durch Vereine anzubieten. Der Bau ist in Falkensee durchaus umstritten, denn er wird in etwa so hoch wie die nebenan gelegen Kirche. Zudem hatte die Halle unter Denkmalschutz gestanden. Erst im April 2022 war die Entscheidung zur Abrisserlaubnis gefallen.