Zum 1. Januar 2022 übernimmt Kathrin Fredrich die Geschäftsführung der Kulturzentrum Rathenow GmbH. Deren Gesellschafter sind  je zur Hälfte die Kreisstadt und der Landkreis Havelland. Beide hätten sich in beiderseitigem Einvernehmen auf die Nachfolgerin von Dr. Bettina Götze verständigt, wie es heißt. Sie wird auf eigenen Wunsch hin zum Ende dieses Jahres in den Ruhestand gehen.

Seit 1984 Museumsleiterin und seit 2004 Geschäftsführerin des Kulturzentrums

Götze ist sozusagen ein Urgestein. Im Jahr 1984 übernahm sie die Leitung des damaligen Kreismuseums und im Jahr 2004 auf Wunsch des Landkreises und der Stadt Rathenow die Geschäftsführung der Kulturzentrum Rathenow GmbH, woran Jörg Zietemann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rathenow, erinnert. Sie habe zudem durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Optik-Industrie-Museums und durch die Arbeit an verschiedenen Fachbüchern einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt der Geschichte der Stadt der Optik geleistet.

Kathrin Fredrich seit 2019 die Chefin des Optikparks

Indessen ist die Optikpark Rathenow GmbH alleinige Tochtergesellschaft der Stadt. Die dortige Geschäftsführung übt Kathrin Fredrich erst seit 1. Januar 2019 aus. Diese Position wird sie auch weiterhin innehaben.
Durch die Verbindung der beiden Leitungstätigkeiten würden die Stadt und der Landkreis positive Synergien für die Kulturentwicklung in Rathenow erwarten, so Zietemann. Die Veranstaltungsprogramme des Optikparks und des Kulturzentrums könnten sich künftig stärker ergänzen und ein inhaltlich sowie saisonal abgestimmtes Angebot bieten. Der Optikpark und das Kulturzentrum bleiben dabei aber wirtschaftlich voneinander getrennte Einzelunternehmen.

Landrat Lewandowski erwartet bessere Verzahnung von Kultur, Freizeit und Tourismus in Rathenow

Landrat Roger Lewandowski (CDU) sieht in der Personalentscheidung einen wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung beider Unternehmen: „Die Leitung beider Einrichtungen in eine Hand zu legen ist letztlich auch eine Chance, Kultur, Freizeit und Tourismus in der Kreisstadt zukünftig besser zu verzahnen und Angebote passgenau zu gestalten und aufeinander abzustimmen. Wir gehen hier einen ganz neuen Weg und erhoffen uns letztlich für die Kreisstadt eine neue Dynamik in der Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Kultur.“