Landratswahl 2026 in der Uckermark: Bürger können Dörk und Teichner Fragen stellen

Schwedt steht vor der Wahl: Karina Dörk (CDU) oder Felix Teichner (AfD)? Wer soll als Chef ins Kreishaus einziehen. Die Bürger in Schwedt können den Kandidaten auf den Zahn fühlen. (Symbolbild)
Oliver Voigt- Wahlforum in Schwedt/Oder am Montag, 23. März, 18 Uhr im BrauWerk
- Kandidaten: Karina Dörk (CDU) und Felix Teichner (AfD) sagen Teilnahme zu
- Teil 1: Wirtschaft, Fokus PCK Schwedt; Teil 2: Fragen aus dem Publikum
- Landratswahl in der Uckermark am 19. April 2026; Amtszeit acht Jahre
- Breite Parteien-Unterstützung für Dörk; Grüne empfehlen ihre Wahl
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am 19. April 2026 wählen die Menschen in der Uckermark ihre Landrätin oder ihren Landrat neu. Zur Wahl stehen die amtierende Landrätin Karina Dörk (CDU) und Felix Teichner (AfD). Für viele Wählerinnen und Wähler ist damit eine Richtungsentscheidung für die kommenden acht Jahre verbunden.
Kurz vor der Wahl lädt der Campus-Verein meBEST e. V. zu einem öffentlichen Wahlforum ins BrauWerk Schwedt/Oder ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 23. März, um 18 Uhr statt. Beide Kandidaten haben ihre Teilnahme zugesagt und stellen sich dort den Fragen zur Zukunft des Landkreises.
Moderiert wird das Forum vom Gartzer Bürgermeister Luca Piwodda, der zugleich Vorsitzender des Campus-Vereins ist. Er kündigt einen klar strukturierten Abend an – mit einem fachlichen Teil zu Wirtschaftsthemen und einem offenen Block für Bürgerfragen. Wie sich die Kandidaten dabei schlagen, dürften viele Uckermärkerinnen und Uckermärker genau beobachten.
CDU-Amtsinhaberin gegen AfD-Herausforderer
Karina Dörk steht seit 2018 an der Spitze der Kreisverwaltung Uckermark und hat den Landkreis in den vergangenen acht Jahren durch verschiedene Krisen und zu verschiedenen Erfolgen wie den Erhalt der beiden Krankenhäuser in Prenzlau und Angermünde geführt. Die CDU-Politikerin bewirbt sich nun für eine zweite Amtszeit.
Herausgefordert wird sie von Felix Teichner, der seit 2019 für die AfD im Brandenburger Landtag sitzt und den Wahlkreis Uckermark I bei der Landtagswahl 2024 direkt gewann. Teichner ist Kreisvorsitzender der als gesichert rechtsextremistisch geltenden Partei in der Uckermark und sowohl im Landtag Brandenburg als auch im Kreistag Prenzlau aktiv.
Landratswahl in der Uckermark: PCK und regionale Wirtschaft
Der Campus-Verein meBEST e.V. versteht sich als Netzwerk mit starkem Bezug zu Wirtschaft und Innovation in der Region Schwedt. Entsprechend klar ist der thematische Schwerpunkt des ersten Veranstaltungsteils. „Wir haben die Veranstaltung in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil ist moderiert von mir, wo ich Fragen zur Wirtschaft stellen werde, weil wir normal als Campusverein wirtschaftlich orientiert sind“, sagt Moderator Luca Piwodda.
Dabei sollen insbesondere die Perspektiven rund um die Raffinerie PCK Schwedt, aber auch andere Unternehmen. Das kündigt Piwodda an. Wie die Kandidaten ihre Strategien für Arbeitsplätze, Energiewende und Industrieumbau erläutern, dürfte nicht nur in Schwedt aufmerksam verfolgt werden.
Im zweiten Teil des Abends sind die Besucherinnen und Besucher ausdrücklich gefordert. Dann öffnet die Moderation das Mikrofon für Fragen aus dem Publikum. Piwodda erklärt dazu: „Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es darum, dass die Bürger Fragen stellen können.“ Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Auch die Grünen unterstützen Dörk
Während Teichner davon ausgeht, einen großen Rückhalt aus seiner Partei und der Bevölkerung zu bekommen, kann Karina Dörk eine breite Unterstützung aus den Parteien hinter sich verorten: Neben der CDU haben alle anderen Parteien mit Ausnahme der AfD zugesagt, ihre Kandidatur zu unterstützen. Die Grünen hatten sich bis zum vergangenen Wochenende damit zurückgehalten - zunächst wollten sie im Stadtgespräch der amtierenden Landrätin auf den Zahn fühlen.
Co-Vorsitzender der Grünen Uckermark Patrick Telligmann gab nun in einer Pressemitteilung bekannt: „Karina Dörk ist die einzige Demokratin um das wichtigste Verwaltungsamt in der Uckermark.“ Nach dem Stadtgespräch, das zeitgleich zum AfD-Bundesparteitag in Prenzlau stattfand, sei klar: „Wir können Frau Dörk auch den progressiven Menschen in der Uckermark zur Wahl empfehlen.“
Der Wahlkampf ist in der heißen Phase. Ob es um Verkehr, Gesundheitsversorgung, Schulen oder die finanzielle Lage der Kommunen geht – die Themenpalette für einen Austausch im Landkreis Uckermark ist breit, bevor Wählerinnen und Wähler am 19. April an die Urnen gerufen werden.

