Verfolgungsjagd bei Manschnow
: Mutmaßlicher Autodieb rast mit Porsche aus Berlin in Baucontainer

UPDATE vom 3. August: Bei Manschnow hat sich ein mutmaßlicher Autodieb eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Im Zuge dessen ist er mit einem Porsche gegen einen Baucontainer gekracht. Jetzt sitzt er in Haft.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Manschnow
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Bei Manschnow hat es eine Verfolgungsjagd gegeben. Der flüchtige krachte mit einem Porsche in einen Baucontainer. (Symbolbild)

Dennis Lloyd Brätsch

Am frühen Dienstagmorgen (1. August) haben Beamte der Polizeidirektion Ost versucht, einen Porsche anzuhalten, doch der Fahrer beschleunigte und versuchte, mit dem Wagen über die Grenze nach Polen zu flüchten. Laut Polizeisprecher Stefan Möhwald hatten die Beamten den Wagen gegen 6.30 Uhr einer Verkehrskontrolle auf der Stromstraße unterziehen wollen.

Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale der Polizei und raste in Richtung Grenzübergang.

Porsche kracht gegen Baucontainer

Die Flucht mit dem teuren Luxuswagen endete schon kurze Zeit später an einer Brückenbaustelle bei Manschnow. Der Mann, bei dem es sich den bisherigen Ermittlungen zufolge um einen 38–Jährigen handeln soll, versuchte daraufhin noch zu Fuß zu entkommen.

Den eingesetzten Beamten gelang es jedoch, den Mann festzunehmen. Wie sich herausstellte, gehört der Porsche eigentlich nach Berlin, wo er zuvor entwendet worden ist. Ob der 38–Jährige dieses auch gestohlen hat, oder nur als Fahrer an der Tat beteiligt war, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt nun wegen des besonders schweren Diebstahls eines Kraftfahrzeuges.

Wie die Polizei am Mittwoch, 2. August, ergänzt, handelt es sich beim 38–Jährigen um einen polnischen Staatsbürger, der keine Fahrerlaubnis besitzt und zudem unter Drogeneinfluss stand. Der Mann bleibt festgenommen. Da der Porsche beim Unfall völlig zerstört wurde, beläuft sich der geschätzte Sachschaden auf über 100.000 Euro.

Der Pole sitzt nun hinter Gittern, wie die Polizei am 3. August mitteilte. Ein Richter erließ Untersuchungshaft und ordnete die sofortige Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt an. Dort ist der mutmaßliche Täter mittlerweile auch eingetroffen. Die Ermittlungen zu der Tat dauern an.

Zuvor ist schon ein Audi ins Netz gegangen

Bereits am Donnerstag, dem 27. Juli, hatten sich bei Manschnow ähnliche Szenen abgespielt. Dort war den Beamten ein Audi aufgefallen, der sich später ebenfalls einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Das Auto konnte von den Beamten mit Stopsticks zum Stehen gebracht werden.