Baden bei Strausberg
: Blaualgen-Alarm am Strandbad Bötzsee, nun gibt es Ergebnisse

Wegen Blaualgen-Gefahr musste das Strandbad Bötzee in Eggersdorf temporär schließen. Nun liegt die Auswertung der Proben vor. Wie ist das Ergebnis?
Von
Thomas Berger
Petershagen-Eggersdorf
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Am Strandbad Bötzsee in Eggersdorf hat es wegen der Blaualgen-Gefahr nochmals Kontrollen gegeben. So ist das Ergebnis.

Am Strandbad Bötzsee in Eggersdorf hat es wegen der Blaualgen-Gefahr nochmals Kontrollen gegeben. So ist das Ergebnis.

Thomas Berger
  • Strandbad Bötzsee schloss wegen Blaualgen-Gefahr, später erfolgte Wiederöffnung.
  • Gesundheitsamt prüfte am 26. August die Badestelle und bestätigte den Verdacht.
  • Nachkontrolle am 3. September: keine Verfärbungen oder Schlieren mehr festgestellt.
  • Behörde gab Entwarnung – Baden gilt nicht mehr als problematisch.
  • Warnhinweise enden zum Saisonende, weitere Kontrollen finden nicht mehr statt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Nachricht sorgte am 25. August, zwei Tage nach dem Ende der großen Sommerferien, für Schlagzeilen: Erstmals soll es im Bötzsee bei Eggersdorf zu einer Ausbreitung von Blaualgen (Cyanobakterien) gekommen sein. Wegen der zunächst sehr unklaren Gefahrenlage nach wurde das Strandbad von der Gemeinde Petershagen-Eggersdorf noch am gleichen Tag vorläufig geschlossen.

Tags darauf, am Mittwoch, 26. August, fand eine reguläre Überprüfung der Badestelle durch das Gesundheitsamt des Landkreises Märkisch-Oderland statt. Der Verdacht hatte sich dabei grundsätzlich bestätigt.

Dennoch öffnete die Gemeinde das Strandbad am Donnerstag, 27. August, wieder – allerdings mit  dem Hinweis, dass das Baden auf eigene Gefahr erfolge und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten seien.

Bei Nachkontrolle am 3. September keine Beanstandungen

Inzwischen liegt auch das Ergebnis von Nachkontrollen vor. Am Donnerstag, 3. September, sei das Gesundheitsamt noch einmal vor Ort gewesen, teilte die Gemeinde mit. „Dabei konnten keinerlei Verfärbungen oder Schlieren mehr festgestellt werden. (Blau-)Algenblüten können sich innerhalb weniger Stunden oder Tage wieder auflösen. Die heutige Sichttiefe sowie weitere Vor-Ort-Parameter waren nicht zu beanstanden.“ Daraufhin habe die Behörde final Entwarnung geben können.

Die Algen können Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen. Für Kinder und immunschwache Menschen stellen sie ein mögliches Problem dar. In nährstoffreichen Seen können sie sich bei Hitze stark vermehren.

Die Aufhebung der Warnhinweise kommt allerdings im ohnehin ausgehenden Sommer. Am 15. September ist die Badesaison offiziell beendet. Weitere Kontrollen des Landkreises wird es deshalb nicht geben. Ein Blaualgen-Problem gab es zuletzt im Landkreis auch im Hohenjesarschen See bei Alt Zeschdorf und beim Weinbergsee in Diedersdorf.