Polizei in Strausberg: Jugendlicher (14) hantiert mit Waffe in Vorstadt

In Strausberg wählten Zeugen den Notruf, nachdem sie zwei Menschen mit einer Waffe gesehen haben. (Symbolbild)
Dennis Lloyd Brätsch- In Strausberg meldeten Zeugen zwei Personen mit Waffe in der Hennickendorfer Chaussee.
- Einer soll auf Bäume geschossen haben – die Polizei kontrollierte beide vor Ort.
- Bei einem 14-Jährigen fanden Einsatzkräfte eine täuschend echte Softair-Pistole.
- Die Waffe hatte kein vorgeschriebenes Prüfzeichen, sie wurde sichergestellt.
- Es läuft ein Ordnungswidrigkeitenverfahren; Polizei warnt vor gefährlichen Fehlbewertungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine vermeintliche Schusswaffe hat in Strausberg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zeugen hatten am Abend zwei Personen in der Hennickendorfer Chaussee beobachtet und die Polizei alarmiert. Einer von ihnen soll mit einer Pistole auf Bäume geschossen haben. Bei der anschließenden Kontrolle machten die Beamten tatsächlich einen Waffenfund – bei einem erst 14 Jahre alten Jugendlichen.
Nach Angaben der Polizei waren ein Mann und ein Jugendlicher in der Hennickendorfer Chaussee aufgefallen. Zeugen berichteten, dass einer der beiden eine Waffe bei sich habe und damit auf Bäume schieße. Daraufhin rückten Polizeibeamte aus und überprüften die beiden Personen.
Bei dem 14-Jährigen stellten die Einsatzkräfte schließlich eine täuschend echt aussehende Softair-Pistole fest. Eine scharfe Schusswaffe war es nicht. Nach Angaben der Polizei fehlte der Softair-Waffe jedoch das vorgeschriebene Prüfzeichen.
Polizei stellt Softair-Waffe sicher und ermittelt nun
Die Beamten stuften die Pistole aufgrund ihres realistischen Erscheinungsbildes als sogenannte Anscheinswaffe ein und stellten sie sicher. Gegen den Jugendlichen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Polizeisprecher Roland Kamenz weist darauf hin, dass das Hantieren mit solchen Waffen in der Öffentlichkeit durchaus gefährlich sein kann, auch wenn sie selbst harmlos sind. „Anscheinswaffen tragen diesen Namen, weil für den Umstehende nicht erkennbar ist, ob es sich um eine scharfe Waffe handelt oder nicht. Im Zweifel gehen Polizisten von einer lebensbedrohlichen Einsatzlage aus, die verheerende Konsequenzen mit sich bringen kann“, erklärt er.

