Die neuen Gleisteile lagen schon ein paar Tage neben der Strecke, Baumaschinen sind schon aufgefahren, Bäume eingepackt, Markierungspfähle in den Boden geschlagen und Halteverbot ausgeschildert: Vorboten der am 19. Juli beginnenden und voraussichtlich bis zum 4. August dauernden Gleisbauarbeiten bei der Strausberger Eisenbahn.
Die lässt die Strecke zwischen den Haltestellen Landhausstraße und S-Bahnhof so „ertüchtigen“, wie es zur Erhaltung der Betriebssicherheit erforderlich sei, So Gesa Tat, Sprecherin des Verkehrsunternehmens. Auf dem Abschnitt könne danach mit gleichbleibender Geschwindigkeit gefahren werden und die Lärmbelastung für Anwohner werde weiter reduziert. Zudem werde die Überfahrt an der Barnimstraße umgebaut. Für die Bauarbeiten gibt es Fördermittel.

Anschluss zur S-Bahn soll gewährleistet sein

In der Bauzeit wird Schienenersatzverkehr zwischen den Stationen Landhausstraße und S-Bahnhof eingerichtet. Der Fahrplan sei so abgestimmt, dass Anschlüsse insbesondere zur S-Bahn S5 gewährleistet seien. Deswegen würden „geringfügige“ Fahrplanänderungen vorgenommen, so Gesa Tat. An den Haltestellen gebe es entsprechende Aushänge. Die SEV-Bushaltestelle Landhausstraße befindet sich im Bereich Gustav-Kurtze-Promenade. Die Sprecherin wies darauf hin, dass es in den Bussen keine Fahrscheine des Haustarifs und keine Zeitkarten gibt. Zudem würden keine Fahrräder mitgenommen.
Der Termin in den Sommerferien sei mit anstehenden Bauvorhaben der S-Bahn und der Stadt Strausberg abgestimmt und letztlich so gelegt worden, dass alle Betroffenen möglichst wenig und kurzzeitig belastet werden, erklärte Gesa Tat. Anwohner habe die bauausführende Fritze & Co. Eisenbahn- und Tiefbau GmbH & Co. KG vorab informiert. Für weitere Informationen stehe das Personal im Kundenpavillon an der Endhaltestelle Lustgarten zur Verfügung. Kontakt: Tel. 03341 22565