AfD-Parteitag Prenzlau: Bundestagswahl – René Springer ist Spitzenkandidat in Brandenburg

Der AfD-Landesvorsitzende in Brandenburg René Springer führt die Landesliste seiner Partei für die Bundestagswahl an.
Patrick Pleul/dpa- René Springer führt die Brandenburger AfD in den Bundestagswahlkampf an.
- Springer erhielt beim Parteitag 81,1% der Stimmen.
- Springer forderte eine schärfere Flüchtlingspolitik.
- Er löst Alexander Gauland als Spitzenkandidat ab.
- Der Verfassungsschutz stuft AfD Brandenburg als rechtsextrem ein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Brandenburger AfD-Landeschef René Springer führt die Landesliste seiner Partei für die Bundestagswahl an. Der 45-Jährige erhielt beim Landesparteitag in Prenzlau am Sonnabend (23. November) 402 Stimmen von 496 gültigen Stimmen. Das entspricht 81,1 Prozent. Die AfD sprach von 82,7 Prozent, sie rechnete dafür die Enthaltungen heraus. Auf Gegenkandidat Alexander Nikulka entfielen 26 Ja-Stimmen.
Springer forderte eine schärfere Flüchtlingspolitik und gab die Vision aus, dass die AfD in Deutschland regiert: „Es wird der Tag kommen, an dem wir dieses Land regieren“, rief Springer bei seiner Bewerbungsrede. „Deutschland wird deutscher sein.“
AfD-Parteitag Prenzlau: Springer löst Gauland in Brandenburg ab
Der AfD-Landeschef blickte in die deutsche Geschichte: „Alles in der deutschen Geschichte zeigt, dass es sich lohnt zu kämpfen“, sagte Springer. „Wir haben im letzten Jahrhundert zwei Weltkriege verloren, wir lagen zweimal am Boden. Aber jedes Mal haben sich unsere Vorfahren aufgerappelt. (...) Nun ist es unsere Aufgabe, für unsere Kinder und unsere Enkel die Heimat zu sichern und Deutschland zu retten.“
Springer löst AfD-Mitgründer Alexander Gauland nach zwei Wahlperioden als Spitzenkandidat der Brandenburger AfD ab. Er ist seit 2017 Bundestagsabgeordneter und führt die Landespartei seit diesem Jahr. Der Landesverfassungsschutz stuft die AfD Brandenburg als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein.
