Autobahn in Brandenburg und MV
: An diesen Baustellen droht in den Herbstferien Stau

Auf den Autobahnen in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern droht in den Herbstferien vor allem an den Baustellen Stau. Ein eigentlich unbequemer Umstand sorgt aber für deutliche Entlastung.
Von
Boris Kruse
Hohen Neuendorf
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Gilt als Stau-Schwerpunkt: An mehreren Abschnitten der Autobahn A10 ist in den kommenden Wochen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Wartezeiten zu rechnen.

Gilt als Stau-Schwerpunkt: An mehreren Abschnitten der Autobahn A10 ist in den kommenden Wochen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Wartezeiten zu rechnen.

Soeren Stache/ picture alliance/dpa
  • In den Herbstferien drohen Staus auf A10, A9, A2, A11, A12, A13, A14 und A19 rund um Berlin und MV.
  • Besonders belastet wird der Berliner Ring A10 – Dreieck Barnim, Dreieck Werder und der Osten mit Baustellen.
  • Schon diese Woche wird mehr Verkehr erwartet, da in anderen Bundesländern Ferien sind.
  • Wochenende 23.–25. Oktober: Rückreiseverkehr aus MV und Sachsen sorgt voraussichtlich für Engpässe.
  • Rund um den 30. und 31. Oktober wird es erneut voll – weniger Kurzurlaube entlasten nur begrenzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am kommenden Wochenende (17.10.) beginnen in Brandenburg die Schul-Herbstferien. Doch schon für die laufende Woche erwartet die Autobahn GmbH für den gesamten Nordosten Deutschlands und somit auch für Brandenburg ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Der Grund: In anderen Bundesländern haben die Ferien längst begonnen, und es locken die Ostsee, die Hauptstadt Berlin und andere attraktive Regionen als Urlaubsziele.

Am Wochenende vom 23. bis 25. Oktober wiederum, während die brandenburgischen Familien gerade mitten in ihren Ferien stecken, ist es für Einwohner anderer Bundesländer schon wieder Zeit für die Rückreise. Unter anderem gilt das für die Nachbarländer Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Dass dies nicht ohne Blechlawinen auf den wichtigen Verkehrsadern Brandenburgs funktionieren kann, liegt auf der Hand. Berufspendler und Wochenendausflügler sollten an diesen Tagen sicherheitshalber etwas mehr Zeit auf den kritischen Autobahnen einplanen.

Stressphasen auf der Autobahn A10 erwartet

Besonders stressig kann es vor allem auf mehreren Abschnitten des knapp 100 Kilometer langen Berliner Autobahnringes A10 werden. Die Betreiberin Autobahn GmbH nennt insbesondere die „üblichen Verdächtigen unter den Abschnitten und Anschlüssen wie das Dreieck Barnim, das Dreieck Werder und den östlichen Streckenabschnitt rund um Hellersdorf, Rüdersdorf und Erkner als Bereiche, in denen die Fahrgeschwindigkeit phasenweise deutlich reduziert sein könnte. Auf der östlichen Seite des Berliner Autobahnringes gibt es derzeit zudem mehrere Baustellen und damit einhergehende Fahrbahnverengungen.

Hohes Verkehrsaufkommen auf Autobahnen Richtung Ostsee

Wer auf der A9 Richtung Leipzig oder weiter bis nach Süddeutschland reisen will, sollte ebenfalls Geduld mitbringen: An der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt nahe Niemegk kann es aufgrund einer Baustelle und damit verbundener Fahrbahnverengung zu Stockungen oder gar Staus kommen.

Pendeln

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Wer auf der A2 in Richtung Westdeutschland reisen will, wird von einer Baustelle zwischen Theeßen und Wollin ausgebremst. Und wen es zur Erholung an die Ostsee zieht, der muss wie auch in den Vorjahren mit vollen Trassen auf allen wichtigen Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern rechnen - das gilt für die A11, die A19 über Rostock und auch für die A14 über Schwerin.

Baustellen auf A12 und A13

Auch, wer zwischen Berlin und der polnischen Grenze oder zwischen Hauptstadt und Lausitz oder dem Raum Dresden unterwegs ist, muss während der Ferienwochen mit Behinderungen rechnen. Gründe neben dem ferienbedingt erhöhten Verkehrsaufkommen sind unter anderem Baustellen auf der A12 bei Fürstenwalde und auf der A13.

Mit vergleichsweise weniger Reiseverkehr als in den Vorjahren rechnen die Autobahnbetreiber hingegen bedingt durch Reformationstag (Sonnabend, 31. Oktober) und Allerheiligen (Sonntag, 1. November). Sowohl der protestantische als auch der katholische Feiertag fallen in diesem Jahr auf Wochenenden, weshalb sich nur wenige Berufstätige zu einem Kurzurlaub entscheiden dürften.

Dennoch dürfte das Wochenende rund um den 30. und 31. Oktober noch einmal zu einem Stresstest für das regionale Autobahnnetz werden: Nicht nur, dass die Berliner und Brandenburger dann von ihren Reisedomizilen zurück nach Hause fahren müssen, ebenso gilt das für die Sachsen-Anhaltiner, die Hamburger, die Baden-Württemberger und die Einwohner des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Bayern wiederum brechen an diesem Wochenende erst in ihren Herbsturlaub auf.