Brand in Berlin
: Anschlag auf Beton-Lkw – linksradikaler Bekennertext

In Berlin-Marzahn und -Hohenschönhausen werden mitten in der Nacht Lastwagen angezündet. Nun findet sich im Internet ein linksradikaler Bekennertext. Was darin steht.
Von
dpa
Berlin
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Mehrere Lkw stehen in Brand. Die Polizei geht bei den Feuern in Berlin-Marzahn und -Hohenschönhausen von Brandstiftung aus. Jetzt gibt es einen linksradikalen Bekennertext im Internet.

Sappeck/BLP/dpa
  • In Berlin wurden in der Nacht mehrere Lkw angezündet, die Polizei vermutet Brandstiftung.
  • Ein linksextremistisches Bekennerschreiben wurde im Internet veröffentlicht.
  • Die Täter begründen die Angriffe mit Naturzerstörung und Kolonialismus durch die Betonindustrie.
  • Insgesamt 16 Fahrzeuge und ein Förderband wurden in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg angezündet.
  • Ähnliche Vorfälle gab es bereits im letzten Winter bei der gleichen Firma.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach Brandanschlägen auf Lkw von Betonfirmen in Berlin ist im Internet ein Bekennerschreiben mit einer linksextremistischen Begründung veröffentlicht worden. In dem Text auf einer linksradikalen Internetseite ist die Rede von einem „weiteren Schlag gegen die Betonindustrie“.

Die Firmen seien verantwortlich für Naturzerstörung und Kolonialismus und würden daher ihre „wohlverdienten Angriffe“ abbekommen. Aus diesem Grund seien erneut ihre Fahrzeuge angezündet worden. Bereits im vergangenen Winter seien mehrere Lkw, die zum Transport von Beton für die Autobahn 100 benutzt wurden, sowie ein Förderband „komplett durch Feuer zerstört“ worden.

Brände in Berlin – Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg

In der Nacht zu Montag hatten die Täter in den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg insgesamt 16 Lastwagen und andere Fahrzeuge sowie ein Förderband auf zwei Firmengeländen angezündet. Die Kriminalpolizei geht von einer politisch motivierten Tat aus.

Die Vorfälle erinnern an einen Brandanschlag Ende Dezember 2023. Auch damals brannte es bei der Firma, allerdings am Standort in Berlin-Kreuzberg. Dort waren mehrere Zementsilos, fünf Fahrzeuge und das Hauptgebäude in Flammen aufgegangen. Auch damals gab es ein linksextremistisches Bekennerschreiben.