Landesweit wurden bis Donnerstag nach Angaben des Gesundheitsministerium 11.481 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Bis Mittwoch betrug die Zahl der Corona-Schutzimpfungen 8182. Laut Ministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) wurden dem Land am Freitag
19.500 Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer geliefert.

2400 Impfdosen für die Woche ab dem 11. Januar erwartet

Eine weitere, gleich große Lieferung werde für den 18. Januar erwartet. Zudem sollen laut Nonnemacher in der kommenden Woche 2400 Dosen des Moderna-Impfstoffs kommen. Dieser Impfstoff wird voraussichtlich alle zwei Wochen geliefert.
Die Grünen-Politikerin zeigte Verständnis für die Kritik am Start der Impfkampagne. „Ich denke, da ist eine ganze Menge Berechtigung in der Kritik“, sagte sie mit Blick auf den Zusammenbruch der Corona-Hotline zum Start der Impfterminvergabe am Montag. Sie sei erschüttert gewesen. „Das hatten wir so nicht erwartet.“ Jetzt werde mit Hochdruck an der Stabilisierung der Leitung gearbeitet. In den vergangenen beiden Tagen hätten bereits mehr Menschen über die Hotline einen Impftermin vereinbaren können, sei ihr berichtet worden.

Technische Probleme bei der Corona-Hotline

Die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, die seit Montag auch zur Terminvergabe für Corona-Impfungen genutzt wird, war zum Auftakt völlig überlastet. Es gab lange Wartezeiten und technische Probleme.
Nonnemacher kündigte zudem eine Ausweitung des Impfzenrums in Potsdam auf sechs Impfstraßen an. Am kommenden Montag soll dann das nächste Impfzentrum am Flughafen Schönefeld an den Start gehen. Nach und nach würden schließlich die übrigen Impfzentren hochgefahren. Auch bei den mobilen Impfteams müsse noch mehr Fahrt aufgenommen werden, meinte die Ministerin. Ziel sei, bis Mitte Februar 50.000 Bewohner von Pflegeheimen mindestens einmal geimpft zu haben.
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