Kontrollen des fließenden Verkehrs würden stichprobenartig vorgenommen, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Freitag. Wenn die Betroffenen dabei keine triftigen Gründe für ihren Aufenthalt am Ort der Kontrolle darlegen könnten, würden von den Beamten Anzeigen gestellt und die Betroffenen zurückgeschickt, erläuterte Herbst.

Bewegungseinschränkung gilt ab Inzidenz von 200

Nach der neuen Brandenburger Eindämmungsverordnung sind touristische Reisen und Sport für Bewohner von Landkreisen und kreisfreien Städten mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche außerhalb eines Radius von 15 Kilometern um die Kommune untersagt. Dies betrifft derzeit zehn Landkreise und drei Städte Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder).

Zusätzlich etwa 100 Polizisten im Einsatz

Die Polizei unterstütze die Ordnungsämter bei den Kontrollen zu den Corona-Einschränkungen bei Schwerpunkteinsätzen im ganzen Land täglich mit zusätzlich rund 100 Beamten, sagte Herbst. Bei gut 1850 Einsätzen seit Mitte Oktober seien rund 2900 Verstöße festgestellt worden. Dazu hätten die Beamten 115 Strafanzeigen und knapp 2000 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gestellt. „Im Fazit stellen wir fest, dass sich der absolut überwiegende Teil der Brandenburger an die Regeln der Landesregierung hält“, sagte Herbst.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.