In der Südbrandenburger Stadt Elsterwerda ist am Dienstag ein weiteres Impfzentrum eröffnet worden. Dafür wurde die Elbe-Elster-Halle neben dem Gymnasium des Landkreises eingerichtet. Für das Impfzentrum wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums allein für diese erste Woche 780 Impftermine vergeben, die durch Vertragsärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVB) durchgeführt werden. In welchen Umfang in den kommenden Wochen weiter geimpft werden kann, entscheide sich im Laufe dieser Woche, hieß es vom Ministerium mit Blick auf angekündigte Lieferschwierigkeiten des Impfstoffherstellers Pfizer. In Brandenburg könnten deshalb vorübergehend über die Rufnummer 116117 keine neuen Impf-Termine vergeben werden.

Impfung gegen Corona erweckt Hoffnungen für das Jahr

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) erklärte zum Start des Impfzentrums vor Ort, sie freue sich über die Eröffnung da das Infektionsgeschehen im Landkreis aktuell auf einem hohen Niveau sei. Das Impfen im Land habe deutlich Fahrt aufgenommen, betonte die Ministerin. „Aber wir können nur den Impfstoff verimpfen, den wir auch tatsächlich angeliefert bekommen.“
Das Impfzentrum wecke berechtigte Hoffnungen für das noch junge Jahr, erklärte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU). „Wichtig ist, dort gerade jetzt die stark gefährdeten Gruppen schnell zu impfen und durch gezielte Maßnahmen zum Schutz dieser Gruppen beizutragen.“ Er bitte alle anderen Impfwilligen noch um etwas Geduld.
Elsterwerda ist nach Potsdam, Cottbus und Schönefeld das vierte Impfzentrum im Land Brandenburg. An diesem Mittwoch wird in Frankfurt (Oder) das fünfte Impfzentrum starten. Bis Anfang Februar sollen es landesweit insgesamt elf sein.
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