Die Ansiedlung des Stabs für Impflogistik im Innenministerium sei eine gemeinsame Entscheidung zwischen Innenminister Michael Stübgen (CDU), Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) und ihm gewesen, damit Entscheidungen schneller getroffen werden und das Impfen mehr Geschwindigkeit aufnimmt, sagte Woidke in der RBB-Sendung Brandenburg Aktuell am Dienstagabend.
„Wir lassen nicht Ursula Nonnemacher allein im Regen stehen und schimpfen ständig, dass das Impfen nicht vorangeht, sondern wir überlegen gemeinsam, wie wir besser vorankommen.“

CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann stellt sich hinter die Entscheidung

CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann stellte sich hinter die Entscheidung. „Wir haben erkannt, wir müssen hier schneller agieren“, sagte er am Mittwoch im RBB-Inforadio. „Dafür ist, glaube ich, so ein Krisenstab genau das richtige Instrument.“ Die Lage müsse jeden Tag neu bewertet werden.
Die Staatskanzlei hatte am Dienstag mitgeteilt, dass im Koordinierungszentrum Krisenmanagement im Innenministerium ein Impflogistik-Stab aufgebaut werde. Der Krisenstab dort war bereits im vergangenen Jahr aktiv gewesen. Woidke hatte mehrfach kritisiert, dass Brandenburg beim Anteil der Erstimpfungen an der Bevölkerung auf dem letzten Platz liegt. Inzwischen ist Brandenburg hier Drittletzter, wie aus aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Bei der Quote der Menschen mit vollständigem Impfschutz liegt Brandenburg im Ländervergleich nun auf dem letzten Platz.
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