Der frühere Brandenburger Bundestagsabgeordnete Peter Danckert ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Das teilte die SPD Brandenburg mit. Die Partei trauere um einen profilierten, streitbaren und zupackenden Genossen, Bundes- und Kommunalpolitiker und einen Kämpfer für sozialdemokratische Werte, hieß es.
„Die Nachricht von Peter Danckerts Tod hat mich schwer getroffen“, erklärte der SPD-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Dietmar Woidke. „Er war ein Politik-Arbeiter, Rechtsexperte, ein Ratgeber und verlässlicher Freund. Ich werde ihn vermissen. Sein Tod ist ein großer Verlust für die SPD Brandenburg.“

Im Bundestag als SPD-Abegordneter

Der gebürtige Berliner Danckert wirkte zunächst als Rechtsanwalt, ehe er in den 90er Jahren nach Brandenburg und in die Politik kam. Er war lange Zeit Vorsitzender und zuletzt Ehrenvorsitzender der SPD Dahme- Spreewald. 1998 wurde er im Wahlkreis Luckenwalde/Jüterbog/Zossen/ Königs Wusterhausen direkt in den Bundestag gewählt, dem er bis 2013 angehörte. Von 2005 bis 2009 wirkte er dort als Vorsitzender des Sportausschusses.
Danckert war den Angaben zufolge sport- und pferdebegeistert. Er engagierte sich in vielen Vereinen, etwa im Landesverband Pferdesport, bei Hertha BSC oder in der Stiftung Landgestüt Neustadt/Dosse.