Gedenken: Erinnerung in Berlin an Mauerbau vor 59 Jahren - Kränze für die Opfer

Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister, und Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, nehmen zur Erinnerung an den Bau der Berliner Mauer vor 59 Jahren an einer Kranzniederlegung an der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße teil. Am 13. August 1961 begann der Bau der Mauer. Damit wurde die deutsche Teilung besiegelt. Sie ging erst mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 zu Ende.
dpa/Wolfgang KummWegen der Corona-Pandemie durften laut Mauer-Stiftung in diesem Jahr nur 20 Gäste kommen. In der Kapelle der Versöhnung wurde zunächst eine Kerze entzündet, außerdem sprachen Zeitzeugen. Grütters betonte, die Opfer der Teilung würden niemals vergessen. Die Berliner Mauer sei das Symbol für ein tödliches Grenzregime gewesen. Das SED-Regime habe grundlegende Menschenrechte verletzt und den Menschen keinen Raum für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gegeben.
Am 13. August 1961 hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen, der die deutsch-deutsche Teilung besiegelte. Sie ging nach mehr als 28 Jahren erst mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 zu Ende. In Berlin starben nach dem Mauerbau nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime. An einer Studie, wonach an der etwa 1400 Kilometer langen deutsch-deutschen Grenze mindestens 327 Menschen ums Leben kamen, war Kritik aufgekommen. Teile des Forschungsprojekts sollen überprüft werden.