Regierung in Brandenburg: Hoffmann neuer Bildungsminister, Klement übernimmt Wirtschaft

Gordon Hoffmann (CDU) wird neuer Bildungsminister in Brandenburg.
Fabian Sommer/dpa- Gordon Hoffmann (CDU) wird Bildungsminister in Brandenburg.
- Martina Klement (CSU) ist für das Wirtschaftsressort vorgesehen.
- SPD und CDU stimmen heute in Potsdam über den Koalitionsvertrag ab.
- Jan Redmann gilt als Innenminister und Vize-Ministerpräsident gesetzt.
- Rot-Schwarz plant Einsparungen, mehr Lehrer und Entlastungen für die Wirtschaft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die brandenburgische CDU nominiert den langjährigen Landtagsabgeordneten und Generalsekretär Gordon Hoffmann als Bildungsminister Brandenburgs. Hoffmann stammt aus der Prignitz. Als Staatssekretärin im Bildungsministerium ist Isabelle Haß vorgesehen, die derzeit den Leitungsstab der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie leitet.
Für das Wirtschaftsressort ist Martina Klement vorgesehen. Sie ist Staatssekretärin für Verwaltunsmodernisierung und Digitalisierung im Berliner Senat. Sie wurde in Donauwörth geboren und ist Mitglied der CSU.
Die CDU in Brandenburg hat dem Koalitionsvertrag mit der SPD mit klarer Mehrheit zugestimmt. In einem Mitgliederentscheid sprachen sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Parteikreisen rund 83 Prozent der CDU-Mitglieder für die Vereinbarung aus.
Für die Nachfolge als Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion kündigte CDU-Landeschef Jan Redmann an, den bisherigen Parlamentarischen Geschäftsführer, Steeven Bretz, vorzuschlagen. Die notwendigen Fraktionsvorstandswahlen seien für den kommenden Dienstag anberaumt, so Redmann in einer Mitteilung.
Als Staatssekretär im Wirtschaftsministerium soll der Finanzbeigeordnete der Stadt Cottbus, Markus Niggemann, in die Landesregierung wechseln.
Auch die SPD entscheidet über die gemeinsame Koalition in Brandenburg. Es wird eine klare Zustimmung erwartet.
Die bundesweit einzige SPD/BSW-Koalition war im Januar 2026 nach mehreren Austritten von Abgeordneten aus dem Bündnis Sahra Wagenknecht und der BSW-Landtagsfraktion geplatzt. Danach verhandelten SPD und CDU über ein gemeinsames Bündnis, das Stabilität und Sicherheit bringen soll. Beide Parteien haben im Landtag zwei Stimmen Mehrheit, wie SPD und BSW zu Beginn der Koalition. Rot-Schwarz plant Einsparungen - auch beim Landespersonal -, will zugleich zusätzliche Lehrer einstellen und die Wirtschaft entlasten.

