Martin Günther (Die Linke)
: Steckbrief des Kandidaten für die Europawahl

Steckbrief von Martin Günther: Lebenslauf und politischer Werdegang des Brandenburger Linken-Kandidaten zur Europawahl 2024.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Frankfurt (Oder)
Jetzt in der App anhören
Das Symbolfoto darf nur das Reichweitenteam verwenden. Zur Europa-Wahl am 9.Juni 2024.

Wer ist Martin Günther, Brandenburger Linken-Kandidat zur Europawahl 2024? Alle Infos, Lebenslauf und politischer Werdegang in einem kurzen Steckbrief. (Symbolbild)

simbos/stock.adobe.com, Bearbeitung: Sebastian Lehmann

Am Sonntag, 9. Juni 2024, ist in Brandenburg, Deutschland und in der Europäischen Union Europawahl. Der Bundeswahlausschuss hat insgesamt 35 Parteien und sonstige politische Vereinigungen mit Listen für alle oder einzelne Bundesländer zugelassen. Wir stellen die Brandenburger Kandidaten zur Europawahl vor und gehen dabei alphabetisch vor.

Wer ist der Brandenburger Kandidat der Linken? Ein Überblick: Lebenslauf und politischer Werdegang.

Überblick:

  • Steckbrief
  • Herkunft und Lebenslauf
  • Politischer Werdegang
  • Aktuelle Projekte
  • Aktuelle Schlagzeilen
  • Weitere Steckbriefe der Brandenburger Europa-Kandidaten

Steckbrief von Martin Günther (Die Linke)

Lebenslauf

Martin Günther wuchs in Pankow, Marzahn und Zepernick auf. Mit 20 Jahren machte der Ost-Berliner im Jahr 2002 sein Abitur und absolvierte danach für ein Jahr den „anderen Dienst im Ausland“ (ADiA). Direkt im Anschluss studierte er in Frankfurt (Oder) Volkswirtschaftslehre. Sein Studium schloss er 2007 als Diplom-Volkswirt ab. Nach seinem Studium arbeitete der Linken-Politiker als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen und Instituten sowie bei verschiedenen Bundestagsabgeordneten. Mittlerweile lebt Günther mit seiner Familie in Bernau bei Berlin (Barnim).

Politischer Werdegang

Martin Günthers politischer Werdegang begann, als er 18 Jahre jung war, und noch bevor er sein Abitur machte. Im Jahr 2000 trat er der sozialistischen Jugend bei. Dort hatte Günther verschiedenste Funktionen auf Landes- und Bundesebene. Sein Fokus war damals schon die europäische Zusammenarbeit. 2001 trat er der Linkspartei bei und war dort mehrfach Vertreter zur europäischen Linken.

Von 2013 bis 2023 engagierte sich Günther als Mitglied im Stadtvorstand Bernau der Linkspartei. Fast gleichzeitig, von 2014 bis 2022, war er Mitglied des Landesvorstands in Brandenburg. Zwei Jahre lang, bis 2022, arbeitete er als stellvertretender Landesvorsitzender der Linken in Brandenburg. Seit 2022 ist Martin Günther Brandenburger Vertreter im Bundesausschuss und Mitglied im Präsidium.

Aktuelle Projekte

Martin Günther kandidiert für die Europawahl für Die Linke und gleichzeitig in Bernau für die Stadtverordnetenversammlung. Für die Wahlen hat sich Günther den Leitspruch „Mieten, Strom, Klima – regeln, was wichtig ist“ angenommen, wie er auf seiner Webseite über sich sagt. Er wolle für soziale Gerechtigkeit, bezahlbare Miete sowie bezahlbaren Strom und für den Kampf gegen die Klimakrise eintreten - auf EU-Ebene wie auf kommunaler Ebene.

Einsetzen will sich Günther auch für mehr Steuergerechtigkeit. „Legale Steuervermeidung und illegale Steuerhinterziehung großer Unternehmen darf es nicht mehr geben. Wenn ein Großkonzern prozentual weniger Steuern zahlt, als der Bäcker an der Ecke, läuft etwas schief“, sagte er der MOZ. Eine Harmonisierung der Steuergesetzgebung und eine Mindestbesteuerung in ganze Europa würde das Problem entschärfen, so der Bernauer.

Aktuelle Schlagzeilen

Weitere Steckbriefe der Brandenburger Kandidaten zur Europa-Wahl

Die Steckbriefe sind alphabetisch geordnet.

MOZ.de am Morgen
Montag - Samstag um 7.00 Uhr
Starten Sie gut informiert in den Tag mit MOZ.de am Morgen, dem Newsletter der Märkischen Onlinezeitung. Wir informieren Sie über regionale Nachrichten und geben einen Ausblick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages.