Messer-Attacke in Spandau
: Streit zwischen 60 Leuten – Verletzter und Festnahmen

Im Münsinger Park in Belrin-Spandau kam es zu einem Vorfall mit 60 Beteiligten. Ein 17-Jähriger wurde bei der Auseinandersetzung schwer verletzt. Die Polizei nahm Tatverdächtige fest.
Von
Stefan Zwahr
Spandau
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Schlägerei in der Innenstadt von Kaiserslautern: ARCHIV - 30.07.2019, Nordrhein-Westfalen, Essen: Ein Mann steht in Handschellen neben einem Polizisten. Mehrere Male kommt es zur Schlägerei zwischen Jugendlichen  (Illustration zu dpa: «Schlägerei in der Innenstadt von Kaiserslautern») (zu dpa: «Streit eskaliert – zwei Männer nach Messerangriff in U-Haft») Foto: Johannes Neudecker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gewalt in Spandau: Zwischen zwei großen Gruppen kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Ein junger Mann wurde nach einem Messerangriff schwer verletzt. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen. Das ist bekannt.

Johannes Neudecker/dpa
  • Messer-Attacke in Berlin-Spandau: Streit zwischen zwei Gruppen mit 60 Personen.
  • Ein 17-Jähriger wurde durch Messerstiche schwer verletzt.
  • Drei Tatverdächtige (18, 21) wurden festgenommen und später freigelassen.
  • Der Vorfall ereignete sich am 2. November um 20.20 Uhr.
  • Polizei ermittelt weiter, U-Bahnhöfe der Linie U7 waren zeitweise gesperrt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Münsinger Park in Berlin-Spandau kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei großen Gruppen. Nach ersten Informationen der Polizei sollen etwa 60 Personen beteiligt gewesen sein. Ein Jugendlicher wurde durch eine Messer-Attacke schwer verletzt. Es gab Festnahmen.

Der Vorfall ereignete sich am Sonnabend (2. November) gegen 20.20 Uhr. „Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen.“ Das geht aus einer Mitteilung des Presse- und Informationsamtes des Landes Berlin hervor.

Angriff in Spandau – das ist zur Messer-Attacke bekannt

Nach bisherigen Erkenntnissen soll es im Münsinger Park zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen den Gruppen, bestehend aus etwa 20 und 40 Personen, gekommen sein. Anschließend habe es körperliche Auseinandersetzungen gegeben.

In der Folge erlitt ein 17-Jähriger Schnittverletzungen am Hinterkopf sowie am Rücken. In der Mitteilung heißt es weiter: „Der Verletzte soll dann eigenständig mit der U-Bahn zum Bahnhof Zitadelle gefahren sein, wo er schließlich zusammenbrach und von alarmierten Polizeieinsatzkräften bis zum Eintreffen von Rettungskräften der Feuerwehr erstversorgt wurde.“

Die Rettungskräfte brachten den 17-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Lebensgefahr soll nicht bestehen.

Angriff in Spandau – Tatverdächtige festgenommen

Zwei Tatverdächtige im Alter von 18 Jahren sowie ein 21-Jähriger – sie alle sollen an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein – wurden festgenommen. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen kamen sie wieder auf freien Fuß.

Während der Einsatzmaßnahmen blieben die U-Bahnhöfe der Linie U7 Zitadelle, Altstadt Spandau und Rathaus Spandau in der Zeit von etwa 21.25 Uhr bis 22.35 Uhr komplett gesperrt. Die weiteren Ermittlungen dauern an und werden von der Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) geführt.