Das gute Wetter im Park, am Fluss oder Badesee genießen – im Sommer zieht es die Brandenburger raus in die Natur. Nicht wenige haben ihre Angelrute, einen bequemen Outdoor-Stuhl, passende Köder und ein paar weitere Utensilien für das erfolgreiche Fischen dabei. Für die Meisten ist es die Freude am Draußen sein, die sie zum Angeln treibt. Andere sehen es als eine Form von Naturpflege, indem sie den Fischbestand in dem jeweiligen Gewässer regulieren. Einige Angler ergänzen mit ihrem Fang auch den heimischen Speiseplan. Aber wie fange ich damit an? In der neuen Folge des MOZ-Podcasts „Dit is Brandenburg“ nehmen uns Frank Rogge und Enrico Schmidt vom Angelshop RSR Baits in Hörlitz bei Schipkau mit an den Teich. Vorab: Die erste Angelausrüstung gibt es für weniger Geld als gedacht.
Wie immer auf allen gängigen Streamingplattformen zu hören, unter anderem bei Spotify, Apple Podcast, Amazon Music, Deezer, Google Podcast und Player.fm.

Ist Angeln in Brandenburg eher Tierquälerei?

Was des einen Freud, ist des Anderen Leid. Tierschutzorganisationen wie PETA stehen dem Angeln kritisch gegenüber und sähen es am liebsten verboten, gerade dann wenn als Freizeitaktivität und nicht zu Nahrungszwecken gefischt wird. Fische verfügen nach ihnen auch über die Fähigkeit Schmerzen zu fühlen. Damit grenze das Angeln zum Spaß an Tierquälerei.
Der Deutsche Tierschutzbund merkt dazu an: „Trotz eindeutiger Rechtslage werden immer wieder gezielt große Fische geangelt und diese anschließend ins Gewässer zurückgesetzt (Catch and Release). Oft werden die ,Fangerfolge’ zuvor durch Wiegen, Vermessen, Veröffentlichungen von Fotos in Zeitschriften und Internet dokumentiert.“ Wir haben die beiden Angler gefragt, wie sie zu der Thematik stehen:
Enrico Schmidt und Frank Rogge analyisieren zudem, warum es wenig Sinn macht, auf den einen großen Fang zu warten und welche Dinge Angel-Anfänger bei ihren ersten Schritten am und im Wasser beachten müssen. Am besten hört ihr selbst rein.
Letzte Folge „Dit is Brandenburg“ verpasst? Hier nachhören: