Ein Thema erhitzt immer wieder die Gemüter in Brandenburg – die Windenergie. Die einen lieben sie, die anderen wollen partout keine kreisenden Rotorblätter hinter ihren Häusern haben. Um die verschiedenen Standpunkte aufzuzeigen, widmet der MOZ-Podcast „Dit is Brandenburg“ dem Thema eine Doppelfolge. Zu hören gibt es Perspektiven von Befürworter:innen und Gegner:innen, aus Wissenschaft und Forschung, Industrie sowie von Betroffenen vor Ort.
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Spätestens seit der Verfilmung von Juli Zehs Roman „Unterleuten“ kann man schnell denken, dass die Windkraft in jedem Dorf für Spaltung sorgt. Da das ganze Thema aber etwas komplexer ist, lassen wir im ersten Teil der Doppelfolge verschiedene Akteure zu Wort kommen.

Wie grün ist die Windkraft in Brandenburg wirklich?

So fragen wir Volker Quaschning, Professor für regenerative Energien an der Hochschule für Wirtschaft und Technik, ob Windkraft die für Brandenburg am geeignetste grüne Energie ist – und wie grün sie überhaupt ist.
Vertreter der Bürgerstiftung aus Schlalach in Potsdam-Mittelmark, erzählen, was sie vor mehr als zehn Jahren geritten hat, in einem großen Windeignungsgebiet in Dorfnähe eine Chance zu sehen – und wie sie mit Hilfe von Transparenz in der Gemeinschaft vor Ort geworben haben.

Uckermärkerin will keine weiteren Windparks in Crussow

Doch nicht alle Menschen in Brandenburg sind von der Windkraft überzeugt. Beziehungsweise haben es satt, dass neue Windräder aus ihrer Perspektive gefühlt immer in ihrer Nähe gebaut werden.
Eine Bürgerin, die sich öffentlich immer wieder gegen weitere Windparks in der Uckermark äußert ist Angela Mans. Sie erklärt im Podcast, was genau sie an den Anlagen stört.
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