Eigentlich ist die Oder das verbindende Element der Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice. Doch derzeit entwickelt sich der Grenzfluss zwischen den beiden Nachbarländern Deutschland und Polen zu einem Problem. Die beiden haben nämlich unterschiedliche Ansichten zum geplanten Ausbau der Oder – mit dem die polnische Seite im Februar schon begonnen hat. In der sechsten und letzten Sonderfolge unserer Reihe „Leben an der Grenze beim MOZ-Podcast „Dit is Brandenburg“ tauchen wir ein in den aktuellen Oderausbau-Thriller.
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Oder-Hochwasser von 1997 hat sich in Gedächtnis der Doppelstadt gebrannt

In der Historie hat die Oder gezeigt, dass sie gefährlich werden kann, meistens während eines Hochwassers. Vor allem in Frankfurt (Oder) und Słubice ist die Flut vor 25 Jahren, als knapp einen Monat lang im Sommer 1997 die Städte zitterten, ob der Deich halten würde, im kollektiven Gedächtnis geblieben. Die Gefahr für mehr Hochwasser steigt laut Experten durch den derzeit laufenden Oderausbau.
In dieser Folge sprechen Katharina Schmidt und Heike Reiß mit diversen Experten über die Hintergründe dieser Gefahr sowie zu den ökologischen Auswirkungen der Verbreiterung und Vertiefung des Grenzflusses. Warum Polen und Deutschland im Clinch liegen, die polnische Seite mit dem Ausbau begonnen hat, während die deutschen Verbände noch mit der Umweltprüfung zu tun haben und wer von einer Wiederbelebung der Binnenschifffahrt profitieren kann – auf all das gibt es auch Antworten.
Dies ist die letzte Folge einer sechsteiligen Serie über das Leben an der Grenze. Darin wird das Nachbarland Polen und die Beziehung zu Brandenburg genauer unter die Lupe genommen: von der Kultur, über das Politikum Oderausbau, Geheimtipps zu Słubice bis hin zu dem schwierigen Alltag von Geflüchteten an der polnischen Grenze zur Ukraine. Die letzte Folge der Sonderreihe verpasst? Hier könnt ihr sie nachhören: