Nach Brand in Berlin: Mann geht mit Beil auf Polizisten los, diese schießen

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschen einen Brand in Berlin-Köpenick. Am Rande des Einsatzes kam es zu einer Schussabgabe.
Dennis Lloyd Brätsch- Kellerbrand in Berlin-Treptow-Köpenick: Elf Verletzte, davon drei schwer.
- In der Nacht zu Sonntag brannte der Keller eines Wohnhauses in der Wendenschloßstraße.
- Starke Verrauchung: Feuerwehr rettete drei Menschen über Leitern – eine Person mit Fluchthaube.
- Etwa 50 Quadratmeter Kellerfläche standen zeitweise in Flammen.
- Drei Schwerverletzte kamen ins Krankenhaus, acht Menschen retteten sich selbst.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Köpenick hat in der Nacht zu Sonntag (26. Juli) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Mehrere Menschen wurden verletzt. Während des Einsatzes soll nach Angaben von Zeugen mindestens ein Schuss gefallen sein. Die Polizei äußerte sich dazu zunächst nicht. Spezialisten des Landeskriminalamtes sicherten bis in die frühen Morgenstunden Spuren.
Gegen 0:30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu dem Wohnhaus in der Wendenschloßstraße alarmiert. Im Keller war ein Feuer ausgebrochen, das sich nach Angaben der Berliner Feuerwehr auf eine Fläche von rund 50 Quadratmetern ausbreitete. Dichter Rauch zog durch das Treppenhaus und machte den Fluchtweg für zahlreiche Bewohner unpassierbar.
Die Einsatzkräfte retteten drei Menschen mit tragbaren Leitern aus den Fenstern des Gebäudes. Eine weitere Person wurde mit einer Brandfluchthaube durch das stark verrauchte Treppenhaus ins Freie gebracht. Acht Bewohner konnten sich selbstständig aus dem Haus retten.
Schussabgabe bei Brand in Berlin-Köpenick
Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Acht weitere Personen wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu löschen und das Gebäude zu entrauchen.

Die Wendenschlossstraße war bis in die Morgenstunden gesperrt. Kegel der Polizei markieren Spuren, die nach der Schussabgabe gesichert werden sollen.
Dennis Lloyd BrätschFür zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte ein weiterer Vorfall während des Einsatzes. Die Polizei hat auf den mit einem Beil bewaffneten mutmaßlichen Brandstifter geschossen. Der 38-Jährige soll in der Nacht zum Sonntag auf bedrohliche Art und Weise auf die Polizei losgegangen sein, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Um den Angriff abzuwehren, setzten die Polizisten ihre Dienstwaffen ein und schossen auf den Mann.
Der 38-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Polizisten wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zum tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und zum Schusswaffengebrauch hat, wie in solchen Fällen üblich, eine Mordkommission übernommen, hieß es weiter. Auch wegen schwerer Brandstiftung wird ermittelt.
Als die Polizei in der Tatnacht zu dem Brand in der Wendenschloßstraße gerufen wurde, trafen die Beamten auf den 38-Jährigen, der gerade einen Feuerlöscher entleerte. Anschließend soll er das Beil ergriffen und auf die Beamten zugegangen sein.
Das Wohnhaus wurde durch die Flammen derart beschädigt, dass es vorerst nicht mehr bewohnbar ist. Weitere Details, auch wo der Verdächtige die Waffe herhatte und wie viele Polizisten auf den Mann schossen, blieben zunächst unklar.
Am Einsatzort waren in der Nacht neben Streifenpolizisten auch Ermittler des Landeskriminalamtes 1, der Mordkommission sowie Kriminaltechniker im Einsatz. Sie sicherten Spuren rund um das Wohnhaus. Die Wendenschloßstraße blieb während der Ermittlungen bis in die frühen Morgenstunden gesperrt.
