S-Bahn und Streik: So fahren S3 ab Erkner und S5 ab Strausberg am 8. Dezember

Viele Ausfälle: Auch die S-Bahn in Berlin ist vom GDL-Streik betroffen. Bei der S3 und S5 sollen aber Züge fahren.
Christian HeinigNicht nur Fernreisende, auch Pendler in Berlin und Brandenburg müssen sich wegen des GDL-Streiks, der am Donnerstagabend (7. Dezember) um 22 Uhr beginnt, auf massive Einschränkungen einstellen. Neben Regionalbahn-Linien ist auch die S-Bahn betroffen.
Die Bahn-Tochter hat bereits reagiert. Wie schon beim Streik vor einigen Wochen, strebt man auch diesmal einen Notfahrplan ein. Dieser soll für Freitag, 8. Dezember, gelten und umfasst laut Mitteilung mehrere Linien, so auch die S3 ab Erkner und die S5 ab Strausberg.
S3 und S5 sollen alle 20 Minuten fahren
Auf der S3 ist ein 20-Minuten-Takt zwischen den Bahnhöfen Erkner und Ostbahnhof vorgesehen. Bei der S5 sollen die Züge ebenfalls alle 20 Minuten zwischen Strausberg Nord und Ostbahnhof rollen.
Eine Ausnahme bildet der Abend. „S3 und S5 fahren am 8.12. ab ca. 21 Uhr bis Streikende 22 Uhr jeweils nur noch im 40-Minuten-Takt“, heißt es in der Mitteilung der S-Bahn.
BVG nicht am Streik beteiligt
Im Berliner Zentrum angekommen, können Fahrgäste dann die BVG nutzen, die nicht am Streik beteiligt ist. Busse, U-Bahn und Straßenbahnen fahren, dürften aber voller sein als sonst. Auch die Odeg, die unter anderem den RE1 betreibt, beteiligt sich nicht am Streik. Sie nutzt aber das Infrastrukturnetz der Bahn. Daher sind auch hier Einschränkungen möglich. Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Fragen und Antworten zum Streik der GDL.


