Sperrung auf A100 in Berlin: Stau droht - weitere marode Autobahn-Brücke

Schäden an weiterer A100-Brücke: Autos stehen auf der A100 in Richtung der gesperrten Brücke an der Messe Berlin im Stau. Die Autobahngesellschaft hat nun auch an der Mecklenburgische Straße in einem Teilbereich Schäden festgestellt und eine Spur gesperrt. (Archivfoto)
Sebastian Gollnow/dpa- Berlin: Auf A100-Brücke über Mecklenburgische Straße in Charlottenburg-Wilmersdorf Schäden entdeckt.
- Verkehr wird einspurig geführt, erhebliche Staus Richtung Dreieck Funkturm erwartet.
- Auffahrt Detmolder Straße bleibt gesperrt, Korrosionsschäden bereits seit September bekannt.
- Sanierungskonzept in Arbeit, Infos zur Dauer der Einschränkungen kommende Woche angekündigt.
- Ähnliche Probleme auf weiteren A100-Brücken, Ersatzbau der Ringbahnbrücke bis 2027 geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Autobahn A100 in Berlin wird erneut Nadelöhr. Wegen Schäden an der A100-Brücke über die Mecklenburgische Straße in Charlottenburg-Wilmersdorf wird der Verkehr bis auf Weiteres nur einspurig über den äußeren linken Fahrstreifen geführt.
„Aufgrund der Fahrstreifensperrung ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staubildung auf der A100 Fahrtrichtung Dreieck Funkturm zu rechnen“, heißt es in einer Mitteilung der Autobahn GmbH von Dienstag (4.11.). Diese bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer deshalb, wenn möglich, auf den öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen.
Auch die Auffahrt Detmolder Straße bleibt weiterhin gesperrt. Dass es an dem Autobahn-Abschnitt Probleme gibt, kam schon im September zu Tage. Im Rahmen einer routinemäßigen Bauwerksprüfung wurden an der Brücke über die Mecklenburgische Straße auf Höhe der Anschlussstelle Detmolder Straße Korrosionsschäden festgestellt.
Verkehr in Berlin – A100-Brücke muss saniert werden
Diese führten zu weiteren Untersuchungen. Dabei musste ebenfalls schon eine der beiden Spuren in nördliche Richtung gesperrt werden. „Die jetzt vorliegenden Ergebnisse des statischen Gutachtens zwingen zu weiteren Entlastungsmaßnahmen des Bauwerks“, erklärt die Autobahn GmbH.
Gerade erst am Montag (3.11.) war eine andere viertägige Sperrung der A100 am Dreieck Funkturm wieder aufgehoben worden. Sie war nötig, um den Rest der derzeit für den Verkehr gesperrten Ringbahnbrücke über die S-Bahn abzutragen.
Im März dieses Jahres musste auch diese A100-Brücke gesperrt werden, weil sich ein Riss im Tragwerk überraschend ausgebreitet hatte. Ähnlich erging es der etwas weiter nördlich gelegenen Westendbrücke. Autofahrer müssen im Berliner Westen seither weiträumige Umleitungen auf sich nehmen.
Die neue Ringbahnbrücke soll bis 2027 wieder aufgebaut werden. Was die A100-Brücke über die Mecklenburgische Straße angeht, so arbeite die Autobahn GmbH nach eigenen Angaben bereits an einem Sanierungskonzept. Informationen zum Sanierungsplan und zur voraussichtlichen Dauer der Verkehrsbeschränkungen wollen die Verantwortlichen im Laufe der kommenden Woche bekannt gegeben.

