Tarife in Berlin und Brandenburg: Verdi einigt sich mit Arbeitgebern im Großhandel

Lagerarbeiter nehmen am Verdi-Warnstreik im Großhandel in Berlin und Brandenburg neben dem Penny Logistikzentrum Ost Großbeeren teil. Jetzt gibt es in den Tarif-Verhandlungen eine Einigung zwischen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern. (Archivbild)
Fabian Sommer/dpa- Verdi und Arbeitgeber einigten sich im Großhandel in Berlin und Brandenburg.
- Löhne steigen: 2,9 Prozent ab 1. August 2026 – weitere 2,1 Prozent ab 1. Mai 2027.
- Ab dem kommenden Jahr gilt mindestens 14,90 Euro pro Stunde für alle Beschäftigten.
- Der Tarifvertrag läuft 24 Monate, Einigung kam am Montag zustande.
- Für den Einzelhandel steht weiterhin ein Tarifabschluss aus; es gab Warnstreiks.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach monatelangen Verhandlungen und mehreren Warnstreiks haben die Arbeitgeber mit der Gewerkschaft Verdi ein Tarifergebnis für den Großhandel in Berlin und Brandenburg erzielt. Wie die Gewerkschaft mitteilte, sieht der Abschluss ein Plus von 2,9 Prozent rückwirkend ab 1. August 2026 und weitere 2,1 Prozent ab dem 1. Mai 2027 vor. Alle Beschäftigten sollen ab dem kommenden Jahr mindestens 14,90 Euro pro Stunde bekommen. Der neue Tarifvertrag hat den Angaben zufolge eine Laufzeit von 24 Monaten.
„Das ist ein Erfolg, der nur durch den Druck der Streiks möglich wurde“, sagte Franziska Foullong, Verdi-Verhandlungsführerin für den Großhandel, laut Mitteilung. Demnach kam die Einigung am Montag zustande.
Für den Einzelhandel in Berlin und Brandenburg steht weiterhin ein Tarifabschluss aus. Auch dort gab es in den vergangenen Monaten immer wieder Warnstreiks.