Wahl 2024 im Fürstenwalde
: AfD schickt 12 Kandidaten ins Rennen

Am 9. Juni wird bei der Kommunalwahl auch über eine neue Stadtverordnetenversammlung in Fürstenwalde entschieden. Das sind die Kandidaten der AfD.
Von
Christoph Mann
Fürstenwalde
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Kandidaten der AfD Fürstenwalde

Die Kandidaten der AfD, die zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung Fürstenwalde am 9. Juni antreten. Reihe vorn v.l.n.r. Lars Aulich, Sighard Sternitzke, Jennifer Skutnick, Enrico Biagini, Veronika Kuo, Rolf-Peter Hooge, Jürgen Gebauer. Hintere Reihe v.l.n.r. Michel Meliss, Sebastian Krabbe, Dirk Schiemann, Volker Wand.

Daniel Freiherr von Lützow

Zwölf Kandidaten, zehn Männer und zwei Frauen, hat die AfD zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung von Fürstenwalde aufgestellt. Am 9. Juni finden die Kommunalwahlen statt, dann werden die Vertretungen der Kreistage und der Kommunen neu bestimmt. Die letzte Wahl zur SVV wurde 32019 durchgeführt. Damals bekam die AfD 16,8 Prozent der Stimmen und wurde nach dem Bündnis Fürstenwalder Zukunft zweitstärkste Kraft. Fünf Sitze der insgesamt 32 konnte die AfD nach dieser Wahl für sich beanspruchen. Durch den Austritt von Axel Fachtan aus der Fürstenwalder AfD-Fraktion, bleiben aktuell noch vier Mandate für die Partei. Diese werden von Lars Aulich, der als Fraktionsvorsitzender in der SVV sitzt, dem Ortsverbandsvorsitzenden Enrico Biagini und Jürgen Gebauer und Rolf-Peter Hooge wahrgenommen. Aulich und Gebauer sitzen für die AfD auch im Landkreis. Rolf-Peter Hooge ist Landtagsabgeordneter. Alle vier werden wieder für die SVV kandidieren.

Weitere Kandidaten sind die Kauffrau Veronika Kuo, Sebastian Krabbe, der als Wahlkreismitarbeiter tätig ist, IT-Berater Volker Wand, Kfz-Mechaniker Dirk Schiemann, der Kraftfahrer Michel Meliss, der Rentner Sighard Sternitzke sowie der Maurer Stepahn Lüdtke und die Angestellte Jennifer Skutnick.

Verbot von Gendersprache gefordert

Als Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit nennt die AfD in ihrem Wahlprogramm für Fürstenwalde folgende Themenfelder: Finanzen und Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Familie und Verkehr, Infrastruktur, Wohnen und Umwelt.

Die AfD Fürstenwalde will sich unter anderem, so formuliert sie es in ihrem Wahlprogramm, für eine verbesserte finanzielle Aufstellung der Stadt einsetzen. Das soll aber ohne eine stärkere Belastung der Bürger realisiert werden. Vielmehr fordert die AfD eine strikte Ausgabenkontrolle und konsequente Prioritätensetzung bei der Haushaltsführung und Einsparungen bei den Personalkosten durch Digitalisierung. Weiterhin will sich die AfD für ein Verbot von Gendersprache in der Verwaltung starkmachen. So soll die Verständlichkeit gefördert und eine bürgernahe Verwaltung geschaffen werden. Die freiwillige Aufnahme von Flüchtlingen und unbegleiteten Minderjährigen lehnt die AfD ab.