Was haben Wasserbüffel und Emilíana Torrini gemeinsam? Sie gibt es auf dem alínæ lumr-Festival (12. bis 14. August) zu sehen. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause darf auf verschiedenen Bühnen in und um Storkow wieder gefeiert werden. Tickets für das alínæ lumr gibt es online und an der Abendkasse. Anwohner erhalten vergünstigten Eintritt. Für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei.

Ein Gast-Star aus Island am ersten Abend

Auch in diesem Jahr sind wieder einige musikalische Höhepunkte dabei und die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Rahmenprogramm. Bereits der erste Festivaltag am Freitag bietet einen musikalischen Leckerbissen: Emilíana Torrini ist um 20 Uhr mit The Colorist Orchestra zu Gast auf der Bühne der Burg Storkow. Die aus Island stammende Sängerin landete 2009 einen international erfolgreichen Hit mit „Jungle Drum“, der sich auch in Deutschland ganze 35 Wochen auf Platz 1 der deutschen Singlecharts hielt.
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Doch auch Albertine Sarges, Aley Mayr, Mykki Blanco und Das Paradies werden an den insgesamt drei Tagen des Festivals für musikalische Vielfalt an unterschiedlichen Spielstätten sorgen.

Musik, Führungen, Filme und Workshops

Darüber hinaus gibt es auf dem alínæ lumr mehr als nur Musik: „Wir bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Erkunden, Entspannen, Nachdenken und Spaß haben“, so die Veranstalter. An fast zehn verschiedenen Orten in und um Storkow gibt es Workshops, Stadtführungen, Filme und auch ein Kinderprogramm. „Wir kooperieren in diesem Jahr unter anderem mit dem Familienzentrum Storkow“, so Mitorganisatorin Julia Katzberg. „Es wird Familien-Yoga angeboten (Sonntag, 14. August, von 10 bis 12 Uhr), außerdem können sich in den Räumen Zentrums Familien mit kleinen Kindern vom Festivaltrubel erholen.“

Schattige Bäume und kühle Mauern

Der Marktplatz in Storkow ist neben der Burg das Herz des Festivals. Hier spielt sich ein wichtiger Teil des musikalischen Programms ab. Außerdem sind Gäste zum Essen, Trinken, Verweilen und Shoppen eingeladen. Die Altstadtkirche bietet eine weitere Bühne für das Festival. Von dem Backsteingebäude aus dem 13. Jahrhundert sind es etwa acht Minuten Fußweg zur Burg Storkow. Dort befindet sich die Freilichtbühne im Burghof. Im anliegenden Burgsaal des wiederaufgebauten Renaissanceschlosses finden dann die Aftershowpartys statt. „Um die Burg herum laden Wiesen, schattige Bäume und kühle Felssteinmauern zum Ausruhen, Lauschen und Rumknutschen ein“, so die Veranstalter.

Beste Wetteraussichten fürs Wochenende

Wem das noch nicht genug ist, auf den warten Filmvorführungen und Lesungen. Unter anderem wird der Dokumentarfilm „Wem gehört mein Dorf?“ über das Ostseebad Göhren gezeigt (Sa, 14 Uhr).
Wer es natürlich mag, kann beispielsweise an einer Wasserbüffelführung oder einer Salzwiesenwanderung teilnehmen. Auch ein Bienen- und Imkerworkshop, sowie ein Upcycling-Workshop können besucht werden.
„Das Wetter soll fantastisch werden“, freut sich Julia Katzberg. Sie hofft, dass sich auch viele spontan Entschlossene, etwa aus Berlin, auf den Weg nach Brandenburg machen werden. „Wie viele Veranstalter bemerken auch wir, dass die Leute noch zögerlich beim Kauf von Tickets für Veranstaltungen sind. Dafür kann es verschiedene Gründe geben“, mutmaßt sie. „Auf alle Fälle freuen wir uns auf ein tolles Wochenende!“