Karin Prien: Das ist die zukünftige Bildungsministerin im Porträt

Karin Prien (CDU), designierte Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, aufgenommen beim Bundesausschuss der CDU. Wir stellen die Politikerin im Porträt vor.
Michael Kappeler/dpaEine gebürtige Niederländerin soll künftige Bildungsministerin im Kabinett von Kanzler Friedrich Merz werden: Karin Prien. Wer ist sie? Wie kam sie in die Politik? Wir stellen die CDU-Politikerin Karin Prien im Porträt vor:
Alter, Familie, Beruf: Karin Prien in Zahlen und Fakten
Im Steckbrief gibt es hier kurz und knapp die wichtigsten Zahlen und Fakten zu Karin Prien:
- Name: Karin Prien
- Geburtstag: 26. Juni 1965
- Geburtsort: Amsterdam
- Ehemann: Verheiratet mit Jochen Prien
- Kinder: Drei Kinder
- Beruf/Ausbildung: Studium der Rechts- und Politikwissenschaften (Bonn), 1994 bis 2017 arbeitete sie als selbständige Rechtsanwältin mit Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Insolvenzrecht
Seit über 40 Jahren ist Karin Prien bereits bei der CDU
Seit 1981 ist Karin Prien bereits Mitglied der CDU. Seit 2010 ist die gebürtige Niederländerin außerdem Mitglied des CDU-Landesvorstandes. Hinzukommt, dass Prien als Jüdin, deren Familie während des Nationalsozialismus in die Niederlande geflohen ist, den Vorsitz des Jüdischen Forums der CDU innehat.
Als Armin Laschet sie vor vier Jahren in sein Team zur Kanzlerkandidatur für die Bundestagswahl 2021 berufen hat, vertrat sie darin die Themen Bildung und sozialer Zusammenhalt. Im selben Jahr wurde sie in den Bundesvorstand der CDU gewählt. Nun ist sie im Kabinett von Friedrich Merz als Ministerin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgesehen.
Sei 2017 ist Karin Prien Bildungsministerin in Schleswig-Holstein
Nach der Landestagswahl in Schleswig-Holstein im Jahr 2017 wurde Karin Prien zur Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein im Kabinett Günther I berufen. Seit 2022 ist sie zudem Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur im Kabinett Günther II.