E-Mail-Betrug in Berlin
: Betrugsversuche durch Phishing – Warnung der Finanzverwaltung

Die Senatsverwaltung in Berlin warnt vor Betrugsversuchen per E-Mail. Es kursieren Nachrichten von ELSTER und anderen Steuerverwaltungen. Woran man die Nachrichten erkennt und was das Ziel der Absender ist.
Von
dpa
Berlin
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Derzeit sind gefälschte Elster-E-Mails im Umlauf, warnt der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) in Berlin.

Andrea Warnecke/dpa

Die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen warnt vor Betrügern. „Aktuell werden gefälschte E-Mails im Namen der Steuerverwaltung versendet. Als Absender wird dabei ELSTER beziehungsweise die Steuerverwaltung vorgetäuscht“, teilte die Finanzverwaltung am Freitag mit.

In den Mails werde beispielsweise eine angebliche Steuerrückerstattung aus früheren Jahren thematisiert, für die weitere Informationen benötigt würden.

Phishing-Mails wirken seriös

Die Phishing-E-Mails wirken den Angaben zufolge seriös und beginnen oft mit einer persönlichen Anrede. „Mit ihnen wird versucht, per E-Mail an Anmeldedaten sowie Konto- und/oder Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen“, warnte die Finanzverwaltung. Die E-Mails sollten ohne Antwort gelöscht werden.

Wer Zweifel habe, dass die E-Mail von der Steuerverwaltung stamme, solle nicht auf einen eingebetteten Link klicken. Die Steuerverwaltung fordere niemals per E-Mail Informationen wie Steuernummer, Kontoverbindungen, Kreditkartennummern, PIN oder die Antwort auf Ihre Sicherheitsabfrage an. Auch würden grundsätzlich nur Benachrichtigungen, aber niemals die eigentlichen Steuerdaten oder Rechnungen in Form eines E-Mail-Anhangs versendet.